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Wie Sie Ihre Traumaarbeit tiefer, schneller und sicherer gestalten können

Trauma Work Deeper Faster Safer

Durch die Ergänzung Ihres Instrumentariums um die Integrale Somatische Psychologie (ISP) können Sie Ihre Traumaarbeit in allen Therapieformen, die Sie in Ihrer Praxis anwenden, effektiver gestalten. Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihre Klient*innen mit traumwandlerischer Sicherheit tiefer und schneller in Kontakt mit ihren emotionalen Prozessen bringen, um ihre Symptome früher zu lindern, und das in Verbindung mit mehr Sicherheit und Stabilität für Klient*in und Therapeut*in.

Wie ist das möglich?

Hier sind die sechs einzigartigen Merkmale der ISP, die Ihre Traumaarbeit noch effektiver machen werden:

1. ISP wirkt auf alle Körperebenen, nicht nur auf unseren physischen Körper

Mit dem ISP-Ansatz lernen Sie, wie Sie eine Vielzahl leicht erlernbarer somatischer Techniken aktiv und unmittelbar einsetzen können. Techniken aus der westlichen Osteopathie helfen Ihnen bei der Arbeit mit dem physischen Körper. Und Techniken aus der östlichen Psychologie unterstützen Sie bei der Arbeit mit dem feinstofflichen und dem kollektiven Körper.

Körperliche Abwehrmechanismen wie Blockaden und ein geringer Erregungspegel spielen eine wichtige Rolle dabei, traumatische Erfahrungen aus dem Bewusstsein fernzuhalten.

Mit diesen hochwirksamen somatischen Techniken können Sie schnell:

  • Körperliche Abwehrmechanismen aufheben, um Zugang zu traumatischen Erfahrungen zu erhalten,
  • Eigene Körperressourcen freisetzen,
  • Traumatische Erfahrungen eindämmen (Containment), regulieren und transformieren
  • Den Prozess für sich selbst und Ihre Klient*innen dabei sicherer und stabiler gestalten.

Diese sehr wirksamen Techniken werden als leicht zu erlernende Handpositionen am Körper für die Eigenanwendung von Klient*innen und für die therapeutische Arbeit mit Berührung von Seiten der therapeutischen Begleitung vermittelt.

Auch ohne Vorkenntnisse in Körperpsychotherapie können Sie diese einfachen praktischen Methoden schnell erlernen und anwenden und sie Ihren Klient*innen als Selbsthilfetools vermitteln.

Unter anderem deshalb wird die komplette ISP-Ausbildung in nur drei 4-tägigen Modulen angeboten: ISP ist leicht zu erlernen.

Sie werden Ihre Ergebnisse bei der Arbeit mit Entwicklungstraumata, Komplextraumatisierungen, psychophysiologischen (psychosomatischen) Symptomen und Syndromen verbessern.

2. ISP arbeitet mit Emotionen im Körper auf der Ebene der Emotionen, es geht nicht um körperliche Empfindungen.

Warum?

Den Fokus auf Wahrnehmungen im Körper zu richten, wenn Emotionen auftreten, ist eine weit verbreitete, aber suboptimale Strategie, die aus dem weit verbreiteten Irrglauben entstanden ist, dass im Körper erlebte Emotionen nichts anderes als körperliche Wahrnehmungen seien.

Die Arbeit mit dem Körper auf der Ebene der Emotionen hat drei Vorteile:

Es versetzt Sie in die Lage, beim körperlichen Erleben zwischen Empfindungen und Emotionen zu unterscheiden und sich auf die Emotionen zu konzentrieren.

Sie umgehen das Risiko, auftretende wichtige emotionale Erfahrungen durch Ausrichtung auf körperliche Wahrnehmungen zu neutralisieren oder zu eliminieren.

Sie helfen Ihren Klient*innen hierdurcch, schneller mit ihrem Körper in Kontakt zu kommen, da die meisten sich leichter damit tun, Emotionen in ihrem Körper wahrzunehmen. Detailliert Körperempfindungen wahrnehmen zu lernen, nimmt geraume Zeit in Anspruch.

3. ISP dehnt emotionale Erfahrungen auf den gesamten Körper aus

Mit den hoch wirksamen Techniken von ISP können Sie Klient*innen helfen, ihre Emotionen schnell in ihrem gesamtes Gehirn und Körper erleben zu können, wodurch diese erträglicher werden.

Moment mal! Würden schmerzhafte Emotionen nicht noch unerträglicher, wenn sie sich auf einen größeren Teil des Gehirns und des Körpers ausbreiten?

Ganz im Gegenteil!

Emotionen werden erträglicher, wenn sie sich im Körper ausdehnen. Sie werden schnell feststellen, dass Ihre Klient*innen so länger bei ihren Emotionen verweilen können, wodurch das Gehirn mehr Zeit hat, sie optimal zu verarbeiten.

Dies ist eine Möglichkeit, wie ISP schnell mehr Tiefe und Sicherheit in Ihre klinische Arbeit bringen kann.

Indem Sie die oben beschriebene Praxis der Verkörperung von Emotionen in Ihre Praxis integrieren – die zentrale klinische Strategie von ISP – wählen Sie ein wissenschaftlich fundiertierteres Vorgehen, da dieses auf aktuellen Forschungserkenntnissen der kognitiven und affektiven Neurowissenschaft basiert. Diese zeigen, dass Emotionen nicht nur in jedem Moment und bei jeder Erfahrung über Kognitionen und Verhalten entscheiden, sondern dass die Präsenz von Emotionen im gesamten Körper zudem unerlässlich ist, damit das Gehirn alle Aspekte der Situation effektiv verarbeiten kann – kognitiv, emotional und verhaltensmäßig.

Auf diese Weise kann ISP Ihnen helfen, die kognitiven, emotionalen und verhaltensbezogenen Ergebnisse in allen Therapieformen und in jedem klinischen Kontext zu verbessern, unabhängig davon, ob es um Traumaarbeit geht oder schwer zu verkraftende Alltagserfahrungen.

4. ISP verwendet eine weit gefasste Definition von Emotionen, um einen schnellen Zugang zu Emotionen zu ermöglichen

Sagt man nicht generell, dass es lange dauert, erst einmal eine Beziehung zu Klient*innen aufzubauen, bevor es möglich wird, an ihre Emotionen heranzukommen?

Hier haben wir eine uns einschränkende Überzeugung, die auf einer engen Definition von Emotionen und der allgemeinen Vernachlässigung des Körpers in den meisten Therapieformen basiert.

Denken Sie einmal darüber nach: Ihre Klient*innen suchen ja in erster Linie dann Hilfe, wenn sie ein bestimmtes emotionales Erlebnis nicht ertragen können. Die Person fühlt sich schlecht und sucht deshalb Ihre Hilfe. Sich schlecht zu fühlen ist eine Emotion. Wir sprechen hier von einer sensomotorischen Emotion.

ISP arbeitet nicht nur mit primären und sekundären Emotionen, sondern auch mit den immer vorhandenen und oft übersehenen sensomotorischen Emotionen – etwa sich einfach nur schlecht oder gut zu fühlen. In Kombination mit den somatischen Techniken von ISP, die mehrere Körperbereiche einbeziehen, ermöglicht dies Ihnen als therapeutische Begleitung, bei den meisten Ihrer Klient*innen schon ab der ersten Sitzung greifbare Emotionen zu haben, mit denen sie arbeiten können.

5. Über den Körper erweitert ISP schnell die emotionale Kapazität

Im Mittelpunkt von ISP steht, mit Hilfe des Körpers bei Klient*innen so schnell wie möglich ein größeres Fassungsvermögen für Emotionen aufzubauen – insbesondere für solche schwieriger Art.

Warum ist das wichtig?

Wenn Sie lernen, wie Sie schnell emotionale Kapazität bei Ihren Klient*innen aufbauen können, insbesondere in Verbindung mit schwierigen Emotionen, und ihnen einfache Selbsthilfe-Tools für die Arbeit mit den verschiedenen Körpern beibringen, können Sie ihnen schnell helfen,

  1. ihre psychologischen und psychophysiologischen (psychosomatischen) Symptome aufzulösen, die oft durch unerträglichen emotionalen Stress zustande kommen,
  2. sich selbst zu beruhigen und zu regulieren und sogar zwischen den Sitzungen selbstständig weiterzuarbeiten, was ihre Abhängigkeit von Ihnen verringert,
  3. mehr Widerstandsfähigkeit gegenüber der Ausbildung von Symptomen zu entwickeln, wenn sie erneut mit ähnlichen Situationen oder Emotionen konfrontiert werden, und
  4. sich ein größeres Wohlbefinden auf der körperlichen, energetischen, psychologischen, Beziehungs- und spirituellen Ebene zu erhalten, das bekanntermaßen davon abhängt, wie sehr jemand in der Lage ist, gegensätzliche emotionale Erfahrungen auszuhalten.

6. ISP arbeitet gleichzeitig mit den Emotionen und mit physiologischer Dysregulation im Körper.

Wie ist das möglich?

Bei traumatischen Erlebnissen kommt es in den meisten Fällen zu einer Kopplung von hoher physiologischer Dysregulation und massivem emotionalen Stress im Gehirn und im Körper.

Wenn wir uns mehr auf das Herunterregulieren der physiologischen Dysregulation ausrichten, kann das emotionale Erleben beeinträchtigt werden, da schwierige Emotionen im Körper definitionsgemäß durch die Dysregulation der Körperphysiologie erzeugt werden. Wird diese beseitigt, kann der falsche Eindruck entstehen, dass die Emotionen verarbeitet wurden.

Konzentrieren wir uns hingegen mehr auf die Verarbeitung schwieriger Emotionen, kann sich der Grad der Dysregulation im Körper erhöhen, da schwierige Emotionen auf diese Weise im Körper überhaupt erst erzeugt werden.

Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?

Ja, mit Hilfe der integrativen körperbezogenen Techniken von ISP können Sie gleichzeitig effektiver an der physiologischen Dysregulation wie auch mit emotionalen Erfahrungen arbeiten.

Daher werden Sie im Allgemeinen mehr Erfolg bei der Arbeit mit Emotionen in Verbindung mit traumatischen Erfahrungen haben.

Insbesondere werden Sie bessere Resultate bei der Arbeit mit Entwicklungstraumata, komplexen Traumata, psychophysiologischen (psychosomatischen) Symptomen und Syndromen erzielen, also in Fällen, in denen in der Regel ein hohes Maß an physiologischer Dysregulation mit emotionalem Stress zusammenkommt.

Wer kann von der Integration des ISP-Ansatzes profitieren?

ISP ist eine ideale ergänzende Weiterbildung für körperpsychotherapeutisch Tätige jeglichen Ausbildungshintergrunds, etwa in Somatic Experiencing® (SE™), Sensorimotorischer Psychotherapie usw.

ISP ist zudem auch eine ideale ergänzende somatische Weiterbildung für Therapeut*innen aller Modalitäten, die nach einem leicht zu erlernenden somatischen Ansatz suchen, um sich die Möglichkeiten des Körpers in ihrer Arbeit zunutze zu machen.

Sie sind noch nicht überzeugt?

Sehen Sie sich meine Live-Demonstrationsvideos an und überzeugen Sie sich selbst, wie ISP Ihnen helfen kann, Ihre Klienten mit mehr Stabilität und Sicherheit durch tiefere emotionale Arbeit zu begleiten und ihre Symptome schneller zu lösen.

Und lesen Sie meinen Blog-Beitrag Der Ein-Körper-Irrtum in Psychologie und Somatik: Wie kann er überwunden werden?

Optimieren Sie mit Hilfe der ISP-Weiterbildung die Effizienz Ihrer traumatherapeutischen Arbeit

Wenn Sie daran interessiert sind, wirksamere Traumatherapie anbieten zu können, informieren Sie sich als i-Tüpfelchen Ihrer Ausbildung über die 12tägige (3x 4 Tage) ISP-Weiterbildung.

Zur Person von Raja Selvam, PhD

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Dr. Raja Selvam, ein zugelassener klinischer Psychologe aus den Vereinigten Staaten, ist der Entwickler der Integral Somatic Psychology™ (ISP™) und Autor des Bestsellers Verkörperte Gefühle: Guten Zugang zu seinen Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen finden, dessen englischsprachiges Original in 12 Sprachen übersetzt wurde. Dr. Selvam vermittelt seinen Ansatz in der ISP-Weiterbildung.

Dr. Selvam ist außerdem leitender Ausbilder in Peter Levines Somatic Experiencing® (SE™), einer traumatherapeutischen Weiterbildung. Seit fast dreißig Jahren unterrichtet er in über zwei Dutzend Ländern auf sechs Kontinenten. Seine Arbeit ist inspiriert von der Jungianischen und Archetypen-Psychologie, der Kleinianischen und intersubjektiven Schule der Psychoanalyse, den Reichianischen und Neo-Reichianischen Körperpsychotherapieansätzen wie etwa der Bioenergetik, der Bodynamic Somatic Developmental Psychology aus Dänemark und von Somatic Experiencing® (SE™), daneben von der affektiven Neurowissenschaft, der Quantenphysik, von Yoga, der Polarity-Therapie und dem Advaita Vedanta (einer spirituellen Psychologie aus Indien).

Lesen Sie mehr über Dr. Raja Selvam

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