{"id":2276,"date":"2018-05-12T23:08:04","date_gmt":"2018-05-12T23:08:04","guid":{"rendered":"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/?p=2276"},"modified":"2018-10-15T10:39:22","modified_gmt":"2018-10-15T10:39:22","slug":"wissenschaftliche-erkenntnisse-zur-verkoerperlichung-von-kognitionen-sowie-zur-situativen-einbettung-von-emotionen-und-ihre-bedeutung-fuer-bessere-therapieerfolge-unabhaengig-vom-therapeutischen-verfa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/de\/wissenschaftliche-erkenntnisse-verkoerperlichung-kognitionen-emotionen-bessere-therapieerfolge\/","title":{"rendered":"Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verk\u00f6rperlichung von Kognitionen sowie zur situativen Einbettung von Emotionen und ihre Bedeutung f\u00fcr bessere Therapieerfolge unabh\u00e4ngig vom therapeutischen Verfahren"},"content":{"rendered":"<p><b>Zusammenfassung:<\/b> Zum Umdenken zwingende Forschungsergebnisse der Kognitiven Neurowissenschaften auf dem Gebiet der Verk\u00f6rperlichung und situativen Einbettung von Kognitionen (Embodied and Embedded Cognition, EEC) sowie ebenso entscheidende Betrachtungsans\u00e4tze in den letzten zwanzig Jahren, bei denen Emotionen aus dem Blickwinkel ihrer Verk\u00f6rperlichung und situativen Einbettung (Embodied and Enactive Emotions) untersucht wurden, haben unser Verst\u00e4ndnis von Kognitionen, Emotionen und Verhalten sowie das ihrer komplizierten Verflechtungen im Gehirn sowie ihrer wechselseitigen Beteiligung und Interaktionen im K\u00f6rper signifikant ver\u00e4ndert. Radikal neue Erkenntnisse zu diesen altvertrauten Themen stellen die Wirksamkeit typischer Vorgehensweisen psychottherapeutischer Verfahren (auch der k\u00f6rperorientierten) diesbez\u00fcglich in Frage und lassen vermuten, dass neue Methoden gefragt sind, wollen wir bei therapeutischen Verfahren jeder Art deutlich bessere Ergebnisse auf der kognitiven, emotionalen, verhaltensbezogenen, k\u00f6rperlichen, energetischen, Beziehungs- und spirituellen Ebene erzielen. Hierum soll es in diesem kurzen Artikel gehen.<\/p>\n<h3>Die Beziehung zwischen Kognition und K\u00f6rper<\/h3>\n<p>Wie &#8216;Kognition&#8217; definiert wird und was hierzu z\u00e4hlt, variiert je nach Forschungstradition. Weiter gefasste Definitionen beziehen Aufmerksamkeit, Fokus, Wahrnehmung, Symbolisierung, Sprache, Kategorisierung, Kontextualisierung, Assoziation, Vorstellung, Erinnerung, Abruf von Informationen aus der Vergangenheit, Logik, Inferenzen (Schlussfolgerungen) und die Bedeutungsebene mit ein \u2013 die De\ufb01nition, auf die auch in diesem Artikel zur\u00fcckgegriffen wird. Nach den zunehmend evidenzgest\u00fctzten Theorien zur Verk\u00f6rperlichung und situativen Einbettung der Kognition (Colombetti, 2014) sowie zur verk\u00f6rperten Philosophie des Geistes (Johnson, 2017) ist bei all diesen Aspekten der Kognition nicht nur das Gehirn beteiligt, sondern auch der gesamte K\u00f6rper samit seiner Interaktion mit (dem K\u00f6rper) seiner Umgebung.<\/p>\n<p>In etlichen Versuchsreihen konnte man zeigen, dass sich Lernprozesse deutlich verbesserten, wenn der K\u00f6rper und die Umgebung aktiver in den Lernprozess einbezogen werden (Beilock, 2017). Das galt f\u00fcr das Erlernen einfacher Dinge wie das Erkennen der Buchstaben im Kindergarten ebenso wie f\u00fcr komplexe Sachverhalte, etwa das Verstehen des physikalischen Tr\u00e4gheitsgesetzes in Uniseminaren. Vor diesem Hintergrund gibt es keinen Aspekt der Kognition, der sich allein durch eingehende Untersuchung des Gehirns verstehen l\u00e4sst. Dies beginnt schon bei dem Ph\u00e4nomen der Aufmerksamkeit. Hier zus\u00e4tzlich zu einem regul\u00e4ren Ansatz, der sich eher auf das Gehirn konzentriert, den K\u00f6rper samt seiner Beziehung zu seinem Umfeld in die therapeutische Arbeit einzubeziehen, w\u00fcrde s\u00e4mtliche der oben erw\u00e4hnten Therapieerfolge kognitiver Art optimieren.<\/p>\n<p>Schon in der Vergangenheit gab es wissenschaftliche Studien, die einen Zusammenhang zwischen Kognition und K\u00f6rper bei k\u00f6rperorientierten Psychotherapien belegten. Eugene Gendlin (1998), der Philosoph, der eine psychologische Laufbahn einschlug und schlie\u00dflich die Focusing-Therapie begr\u00fcndete, konnte bei Versuchen an der University of Chicago zeigen, dass Probanden, die beim L\u00f6sen kognitiver Probleme auch nur minimal den K\u00f6rper einbezogen (einfach indem sie von Zeit zu Zeit auf ihre K\u00f6rperempfindungen achteten), besser abschnitten als diejenigen, die dies nicht taten. In der Bodynamic Analysis (Marcher &amp; Fich, 2010), einem d\u00e4nischen K\u00f6rperpsychotherapiesystem, das auf empirischer Grundlage sozusagen eine Landkarte psychologischer Funktionen des Muskelsystems erstellte, wurden diverse Muskeln in verschiedenen Regionen des K\u00f6rpers ermittelt, etwa die Finger- und Zehenbeuger, die als Mittler f\u00fcr kognitive Verarbeitungsprozesse im Gehirn in Erscheinung treten. Was die Forschungsarbeit zur verk\u00f6rperlichten Kognition in neuester Zeit bieten konnte, ist der wissenschaftliche Nachweis f\u00fcr die Wichtigkeit des K\u00f6rpers f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Kognition und die Arbeit auf dieser Ebene, den bis dahin weder Focusing-Therapie noch Bodynamic Analysis boten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2052 aligncenter\" src=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/embodied-cognition-emotion-ISP-blog-raja-selvam-phd.jpg\" alt=\"embodied cognition emotion ISP blog raja selvam phd\" width=\"750\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/embodied-cognition-emotion-ISP-blog-raja-selvam-phd.jpg 750w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/embodied-cognition-emotion-ISP-blog-raja-selvam-phd-600x240.jpg 600w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/embodied-cognition-emotion-ISP-blog-raja-selvam-phd-300x120.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<h3>Die Beziehung zwischen Kognition und Emotion<\/h3>\n<p>Etliche neuere Untersuchungen zur Verk\u00f6rperlichung von Emotionen, die auf den physiologischen Gegebenheiten des Gehirns basieren (Colombetti &amp; Thompson, 2008; Johnson, 2007) haben gezeigt, dass alle Aspekte der Kognition (beginnend mit der initialen Entscheidung, welche Aspekte unserer Umgebung wir \u00fcberhaupt beachten, noch bevor unsere Sinnesorgane die Umgebung aktiv erfassen) \u00fcber die affektive Ebene laufen, von ihr beeinflusst oder sogar in Gang gesetzt werden (wir verwenden hier die Begriffe &#8216;Affekt&#8217;, &#8216;Emotion&#8217; und Gef\u00fchl im weitesten Sinne als gleichbedeutend). Neue neurologische Untersuchungen belegen entweder eine gleichzeitige Aktivierung bekannter kognitiver und a\ufb00ektiver Hirnareale oder die einer Aktivierung a\ufb00ektiver Schaltkreise bereits vor Aktivierung kognitiver Schaltkreise bei der Besch\u00e4ftigung mit kognitiven Versuchsaufgaben oder aber eine \u00dcberschneidung in den Hirnregionen, die bei kognitiven und a\ufb00ektiven Funktionen beteiligt sind.<\/p>\n<p>Der Nachweis der urs\u00e4chlichen Rolle der A\ufb00ektebene in Sachen Kognition geht auf die Entdeckung zur\u00fcck, dass es mehr Leitungsbahnen von den Hirnarealen, die mit der Affektebene zusammenh\u00e4ngen hin zu Regionen gibt, die mit Kognition und Verhalten zu tun haben als umgekehrt (Barrett, 2017). W\u00e4hrend fr\u00fchere Forschungsergebnisse, etwa die von Damasio (1994) pr\u00e4sentierten, die Wichtigkeit von Emotionen beim Verstehen von Verhaltensweisen und bei der Arbeit auf dieser Ebene belegten, zeigen aktuelle Untersuchungen zur Verk\u00f6rperlichung und situativen Einbettung von Kognitionen sowie enaktive und verk\u00f6rperlichte Herangehensweisen an Emotionen die Bedeutung von Emotionen und ihrer Verk\u00f6rperlichung beim Verstehen von Kognitionen und der Arbeit auf dieser Ebene.<\/p>\n<h3>Die Beziehung zwischen Kognition, Emotion und dem K\u00f6rper<\/h3>\n<p>Welche Rolle der gesamte K\u00f6rper schon bei der Entstehung emotionaler Erfahrungen spielt, ist gut dokumentiert (Barrett, 2017; Damasio, 2003; Pert, 1999). Doch erst in neuester Zeit wurde die Beteiligung des K\u00f6rpers an Emotionen dazu genutzt, die Verbindung zwischen der kognitiven Ebene und dem K\u00f6rper herzustellen. Will hei\u00dfen: Emotionen stellen ein m\u00f6gliches Bindeglied zwischen Kognition und K\u00f6rper dar (wobei das Verhalten eine weitere m\u00f6gliche Verbindung zwischen Kognition und K\u00f6rper abgeben mag). In Versuchen, bei denen f\u00fcr Emotionen bekannterma\u00dfen wichtige Gesichtsmuskeln auf die eine oder andere Weise ausgeschaltet waren, erwiesen sich kognitive Prozesse wie das Sicheinpr\u00e4gen und der Wiederabruf von Emotionen und ihres jeweiligen Kontexts als gravierend beeintr\u00e4chtigt (Niedenthal, 2007).<\/p>\n<p>Die Erkenntnis, dass der gesamte K\u00f6rper an emotionalen Erfahrungen beteiligt ist, sagt uns, dass unser Verst\u00e4ndnis von Emotionen vollst\u00e4ndiger und unsere Arbeit an Emotionen wirksamer w\u00e4re, wenn der K\u00f6rper in gr\u00f6\u00dferem Umfang einbezogen w\u00fcrde. Erkenntnisse wie etwa die von Niedenthal, die Emotion, Kognition und den K\u00f6rper zusammenbringen, liefern uns die Information, dass sich die Arbeit mit dem K\u00f6rper speziell auf seine Verbindung zu unseren Emotionen konzentrieren sollte und darauf, wie gut diese zug\u00e4nglich sind, um auch kognitiv bessere Ergebnisse zu erzielen. Daneben sagen sie uns, dass die Kognition leiden w\u00fcrde, sollte der K\u00f6rper dahingehend beeintr\u00e4chtigt sein, dass er seiner Rolle in Verbindung mit Emotionen nur eingeschr\u00e4nkt gerecht werden kann.<\/p>\n<h3>Die Beziehung zwischen Emotion, Verhalten und dem K\u00f6rper<\/h3>\n<p>Im Zentrum fr\u00fcherer Untersuchungsergebnisse zu den Emotionen, die von Damasio (1999) zusammengetragen wurden, fanden sich deutliche Belege daf\u00fcr, dass Emotionen entgegen der herk\u00f6mmlichen Auffassung, sie seien irrational und eher st\u00f6rend f\u00fcr die &#8216;rationale&#8217; Kognition, einem angemessenen Verhalten der Versuchspersonen sogar f\u00f6rderlich waren. Sie erleichterten es, in der gegebenen Situation Verhaltensalternativen durchzuspielen und erm\u00f6glichten optimalere Entscheidungen zugunsten einer bestimmten Handlungsoption. Indirekt belegen diese Erkenntnisse auch, dass Menschen besser in der Lage sind, den gegebenen Kontext zu verstehen (kognitives Erfassen der Situationen) und damit der Situation entsprechend zu handeln, wenn sie Zugang zu Emotionen haben als wenn dies nicht der Fall ist. Die Rolle des K\u00f6rpers in Sachen Verhalten, Ausdruck und Handeln ist offensichtlich. Und Damasio beobachtete, dass im K\u00f6rper Emotionen auftreten m\u00fcssen, um eine Situation zu beurteilen, bevor wir eine f\u00fcr das Verhalten relevante Entscheidung treffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2282 aligncenter\" src=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/ISP-Embodied-Cognition-Diagram-750-D.jpg\" alt=\"ISP Embodied Cognition Blog Raja Selvam D\" width=\"750\" height=\"696\" srcset=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/ISP-Embodied-Cognition-Diagram-750-D.jpg 750w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/ISP-Embodied-Cognition-Diagram-750-D-600x557.jpg 600w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/ISP-Embodied-Cognition-Diagram-750-D-300x278.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<h3>Die Beziehungen zwischen Kognition, Emotion und Verhalten<\/h3>\n<p>Untersuchungen haben gezeigt, dass Emotion und Kognition im Gehirn so eng miteinander verflochten sind, dass sie mit Blick auf ihre Entstehung im Organismus quasi nicht voneinander zu trennen sind, obwohl sie sich im Erleben ein St\u00fcck weit als jeweils eigene Ph\u00e4nomene voneinander abgrenzen lassen. In jedem Moment bestimmt der affektive Zustand des Organismus jeden Aspekt seiner Kognition, angefangen damit, was f\u00fcr den Organismus in seinem Umfeld gerade im Zentrum seiner Aufmerksamkeit steht. De facto gehen Duncan und Barrett (2007) sogar so weit, zu argumentieren, Affekte seien eine Form von Kognitionen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Beobachtungen lassen sich zu der Beziehung zwischen Verhalten und Emotionen anstellen. Ein Organismus befindet sich in jedem Moment in einem affektiven Grundzustand, der anhand seiner Valenz (gut oder schlecht) sowie des mit ihm verbundenen Erregungspegels (hoch oder niedrig) definiert wird. Und der Ausgangspunkt oder die Antriebskraft jedes Verhaltensimpulses ist zumindest dieser affektive Grundzustand, was Affekt und Verhalten in ihrer Entstehung im Gehirn oder K\u00f6rper untrennbar macht, auch wenn sie sich im Erleben in gewissem Umfang als eigenst\u00e4ndige Ph\u00e4nomene auseinanderhalten lassen. Eine Beschreibung von Emotion als Energie in Bewegung und die aktuelle Auseinandersetzung mit Emotionen unter Ber\u00fccksichtigung ihrer &#8216;situativen Einbettung&#8217; (&#8216;enactive approach&#8217;) wie von Hufendiek (2016) praktiziert, sind Versuche, der letztendlich bestehenden Untrennbarkeit von Verhalten und Emotion gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Die Forschung zur Verk\u00f6rperlichung der Kognition ergr\u00fcndet die Beziehung zwischen Kognitionen und dem K\u00f6rper, indem dort eine Verbindung zwischen Kognition und Verhalten hergestellt wird. Bei allen Verhaltensweisen sowie jedem Selbstausdruck und Handeln ist der K\u00f6rper beteiligt. Wie wir bereits sehen konnten, kann das Verhalten des K\u00f6rpers simple wie auch komplexe Lernprozesse entweder erleichtern oder auch hemmen. Was die Untrennbarkeit von Kognition und Verhalten im physiologischen System, ja sogar in der Wahrnehmung anbelangt, so gilt ein kognitiver Akt heute als eine Handlung (Verhalten) und deshalb quasi untrennbar hiervon (Creem-Regher &amp; Kunz, 2010). Auch die Intention hinter einem Verhalten ist Bedeutung (Kognition) und daher von dem Akt selbst nicht zu trennen.<\/p>\n<p>Die Untrennbarkeit von Affekt und Kognition, von Affekt und Verhalten sowie von Kognition und Verhalten sowie die prim\u00e4re Rolle, die die Affektebene dabei spielt, Br\u00fccken zu Kognition und Verhalten zu schlagen, machen die drei schon bei ihrer Entstehung im Organismus untrennbar, auch wenn sie ein St\u00fcck weit als eigenst\u00e4ndig erlebt werden m\u00f6gen.<\/p>\n<h3>Implikationen f\u00fcr die psychotherapeutische Praxis<\/h3>\n<p>Psychotherapeutische Ans\u00e4tze neigen dazu, sich auf die Arbeit auf der Ebene der Kognitionen, der Affekte oder des Verhaltens zu spezialisieren. Der Schwerpunkt ruht dabei in der Regel mehr auf nur einem dieser Aspekte \u2013 auf Kosten der beiden anderen. Da wir heute wissen, dass die drei quasi untrennbar sind, ist es nachvollziehbar, dass spezialisierte Ans\u00e4tze dieser Art allesamt mehr oder weniger wirksam sind, da die Konzentration auf eines dieser Elemente bei der therapeutischen Arbeit sich immer auch auf die beiden anderen Elemente auswirken d\u00fcrfte. Die neuen Erkenntnisse lassen jedoch darauf schlie\u00dfen, dass wir, um das bestm\u00f6gliche Therapieergebnis sicherzustellen, 1) bei der Arbeit das enge Wechselspiel zwischen Kognition, Affekt und Verhalten beachten und dabei m\u00f6glichst weite Areale des K\u00f6rpers einbeziehen sollten, da bei allen dreien nach heutigem Wissen der gesamte K\u00f6rper beteiligt ist; 2) uns vor allem der Affektebene zuwenden sollten, da von ihr bekannt ist, dass sie einen prim\u00e4rer Einflussfaktor oder sogar Ausl\u00f6ser f\u00fcr Kognition und Verhalten ist; und 3) das affektive Erleben bei der Arbeit so viel wie m\u00f6glich in ihrer Beziehung zum K\u00f6rper in die Arbeit einbinden sollten, da Affekte potenziell ein ganzk\u00f6rperliches Ph\u00e4nomen darstellen und wir aus der k\u00f6rperorientierten Psychotherapie und Psychiatrie wissen, dass \u00fcberw\u00e4ltigende und unertr\u00e4gliche affektive Erfahrungen im Gehirn und K\u00f6rper eine physiologische Abwehr ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, die wiederum Kognition, Affekt und Verhalten blockiert.<\/p>\n<p>Emotionale Schwierigkeiten sind h\u00e4ufig, wenn nicht sogar immer die Ursache physiologischer Schutz- und Abwehrmechanismen im Gehirn und K\u00f6rper. Die hieraus resultierende verminderte Zugriffsm\u00f6glichkeit auf emotionale Informationen im Organismus kann den Therapieerfolg nicht nur auf affektivem, sondern auch auf kognitivem Gebiet und in Sachen Verhalten beeintr\u00e4chtigen, wissen wir doch aufgrund der umrissenen neueren Untersuchungen, dass diese hochgradig abh\u00e4ngig von der Affektebene und nicht von ihr zu trennen sind. F\u00e4hrt der K\u00f6rper sich physiologisch zur Abwehr von Emotionen auf Sparflamme herunter, kann dies auch Kognition und Verhalten beeintr\u00e4chtigen (von denen man mittlerweile wei\u00df, dass sie auf andere Weise als durch affektive Beteiligung vom gesamten K\u00f6rper abh\u00e4ngen).<\/p>\n<p>Je freier zug\u00e4nglich emotionale Informationen in m\u00f6glichst gro\u00dfen Teilen des K\u00f6rpers sind, desto weniger Dysregulation l\u00f6sen sie aus und desto eher sind sie zu ertragen. Und je l\u00e4nger sich die Person ihnen aussetzt (was der Definition von emotionaler Verk\u00f6rperung oder Verk\u00f6rperlichung in der Integralen Somatischen Psychologie entspricht), desto gr\u00f6\u00dfer die Wahrscheinlichkeit, dass der K\u00f6rper daf\u00fcr offen und verf\u00fcgbar ist, sich an kognitiven, emotionalen und Verhaltensprozessen zu beteiligen und desto wahrscheinlicher unabh\u00e4ngig vom Therapieansatz eine Verbesserung auf der kognitiven, affektiven und der Verhaltensebene. Ein Artikel \u00fcber eine derartige emotionale Verk\u00f6rperung und dazu, wie hierdurch bei allen Therapieverfahren bessere Ergebnisse erzielt werden, findet sich hier. In diesem Artikel wird auch ausgef\u00fchrt, in welcher Hinsicht der derzeit in g\u00e4ngigen psychotherapeutischen Verfahren wie auch in der k\u00f6rperorientierten Psychotherapie praktizierte Umgang mit Emotionen suboptimal sein k\u00f6nnte, da <a href=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/de\/bessere-erfolgsbilanz-psychotherapeutischer-verfahren-jeder-art-durch-verkoerperung-von-emotionen\/\">hier<\/a>, wie in diesem Artikel dargelegt, die Integration wichtiger Informationen zur komplexen Physiologie der Kognitionen, Emotionen und des Verhaltens fehlt.<\/p>\n<p>Auch bei neueren k\u00f6rperpsychotherapeutisch orientierten Ans\u00e4tzen wie Somatic Experiencing<sup>\u00ae<\/sup> (<a href=\"https:\/\/traumahealing.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SE\u2122<\/a>), Focusing Therapie, Sensorimotor Psychotherapy<sup>\u00ae<\/sup> und Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) wird oft ein detailliertes Verfolgen k\u00f6rperlicher Empfindungen als Instrumentarium f\u00fcr die Arbeit mit dem K\u00f6rper eingesetzt. Ein Artikel dazu, wie ein detailliertes Beobachten von K\u00f6rperwahrnehmungen \u2013 ansonsten ein effizientes und evidenzgest\u00fctztes Hilfsmittel \u2013 mitunter die Arbeit mit komplexen Erfahrungen in Sachen Emotionen, Kognition und Verhalten beeintr\u00e4chtigen kann, findet sich <a href=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/de\/wie-vermeidet-man-beim-verfolgen-von-koerperempfindungen-dass-emotionen-sich-aufloesen\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<h3>Was ist Integrale Somatische Psychologie (ISP\u2122)?<\/h3>\n<p>Integrale Somatische Psychologie (ISP) ist die n\u00e4chste Generation auf dem Entwicklungsweg der K\u00f6rperpsychotherapie. Sie st\u00fctzt sich auf die neuesten Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft, K\u00f6rperpsychotherapie, Quantenphysik und Energiepsychologie zu Kognition, Emotion, Verhalten und dazu,<\/p>\n<ul>\n<li>wie diese im Gehirn und K\u00f6rper zusammenh\u00e4ngen,<\/li>\n<li>wie sie durch physiologische Schutz- und Abwehrmechanismen im Gehirn wie auch im K\u00f6rper beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnen,<\/li>\n<li>wie ihre Bearbeitung auf der Ebene des Gehirns und K\u00f6rpers aussehen kann, um auf einfache, wirksame und gut regulierte Weisen die Verk\u00f6rperung von Emotionen zu erleichtern und<\/li>\n<li>und wie sich so eine zus\u00e4tzliche Verbesserung der kognitiven, affektiven und verhaltensbezogenen sowie der physischen, energetischen, beziehungsm\u00e4\u00dfigen und spirituellen Therapieerfolge bei allen Verfahren erreichen l\u00e4sst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>ISP wird aktuell in mehr als einen Dutzend L\u00e4ndern unterrichtet. F\u00fcr die Teilnahme ist keine vorherige Ausbildung in k\u00f6rperorientierter Psychotherapie erforderlich. Ein Artikel zur Theorie und Praxis von ISP in einem leicht lesbaren Interviewformat findet sich <a href=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/de\/was-ist-integrale-somatische-psychologie-gespraech-mit-raja-selvam\/\">hier<\/a>. Weitere Informationen zum Ansatz von ISP, seinen sonstigen Anwendungsm\u00f6glichkeiten und dem internationalen Trainingskalender finden sich unter <a href=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\">integralsomaticpsychology.com<\/a>.<\/p>\n<p><em>Deutsche \u00dcbersetzung: Silvia Autenrieth<\/em><\/p>\n<h3>Literaturhinweise<\/h3>\n<p>Beilock, S. (2017). <i>How the body knows its mind: The surprising power of the physical environment to influence the how you think and feel. <\/i>New York, NY: Atria Books, Simon &amp; Schuster, Inc.<\/p>\n<p>Colombetti, G. &amp; Thompson, E. (2008). <i>The feeling body: Towards an enactive approach to emotion.<\/i> In Overton W. F., Muller U., &amp; Newman J. L. (Eds.), <i>Developmental Perspectives on Embodiment and Consciousness <\/i>(S. 45-68), New York: Lawrence Erlbaum Associates.<\/p>\n<p>Colombetti, G. (2014). <i>The feeling body: Affective science meets the enactive mind.<\/i> The MIT Press: Boston, Massachusetts &amp; London, UK.<\/p>\n<p>Creem-Regehr, S. H. and Kunz, B. R. (2010), <i>Perception and action. <\/i>WIREs Cogn Sci, 1: 800\u2013810. doi:10.1002\/wcs.82<\/p>\n<p>Damasio, A. (2004).<i> Descartes\u2019 Irrtum: F\u00fchlen, Denken und das menschliche Gehirn. <\/i>Berlin: List.<\/p>\n<p>Damasio, A. (2004).<i> Der Spinoza-Effekt: Wie Gef\u00fchle unser Leben bestimmen.<\/i> Berlin: List.<\/p>\n<p>Damasio, A. (2017).<i> Am Anfang war das Gef\u00fchl: Der biologische Ursprung menschlicher Kultur. <\/i>M\u00fcnchen: Siedler.<\/p>\n<p>Duncan, S. und Barrett, L. F. (2007). <i>Affect is a form of cognition: A neurobiological analysis. Cognition and Emotion<\/i>, V 21(6), 1184 \u2013 1211. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/02699930701437931\">Doi.org\/10.1080\/02699930701437931<\/a><\/p>\n<p>Feldman Barrett, L. (2017). <i>How emotions are made: The secret life of the brain.<\/i> Boston and New York: Houghton Mifflin Harcourt.<\/p>\n<p>Gendlin, E. T. (2005). <i>Ein Prozessmodell: K\u00f6rper. Sprache. Erleben.<\/i> Freiburg im Breisgau: Verlag Karl Alber.<\/p>\n<p>Gendlin, E. T. (2007). <i>Focusing in der Praxis: Eine schulen\u00fcbergreifende Methode f\u00fcr Psychotherapie und Alltag. <\/i>Stuttgart: Klett-Cotta.<\/p>\n<p>Johnson, M. (2007). <i>Meaning of the body: Aesthetics of human understanding.<\/i> Chicago, Illinois: The University of Chicago Press.<\/p>\n<p>Johnson, M. (2017). <i>Embodied mind, meaning, and reason: How our bodies give rise to understanding.<\/i> The University of Chicago Press: Chicago, Illinois.<\/p>\n<p>Hufendiek, R. (2013). <i>Philosophie der Verk\u00f6rperung: Grundlagentexte zu einer aktuellen Debatte. <\/i>Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft: Berlin.<\/p>\n<p>Marcher, L. &amp; Fich, S. (2010). <i>Body encyclopedia: A guide to the psychological functions of the muscular system.<\/i> Berkeley, CA: North Atlantic Books.<\/p>\n<p>Niedenthal, P. (2007). <i>Embodying emotion<\/i>. Science (316), 1002-1005.<\/p>\n<p>Pert, C. (2001).<i> Molek\u00fcle der Gef\u00fchle: K\u00f6rper, Geist und Emotionen.<\/i> Reinbek: rororo.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung: Zum Umdenken zwingende Forschungsergebnisse der Kognitiven Neurowissenschaften auf dem Gebiet der Verk\u00f6rperlichung und situativen Einbettung von Kognitionen (Embodied and Embedded Cognition, EEC) sowie ebenso entscheidende Betrachtungsans\u00e4tze in den letzten zwanzig Jahren, bei denen Emotionen aus dem Blickwinkel ihrer Verk\u00f6rperlichung und situativen Einbettung (Embodied and Enactive Emotions) untersucht wurden, haben unser Verst\u00e4ndnis von Kognitionen, Emotionen 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