{"id":2007,"date":"2018-01-09T09:33:27","date_gmt":"2018-01-09T09:33:27","guid":{"rendered":"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/?p=2007"},"modified":"2018-05-13T00:06:54","modified_gmt":"2018-05-13T00:06:54","slug":"bessere-erfolgsbilanz-psychotherapeutischer-verfahren-jeder-art-durch-verkoerperung-von-emotionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/de\/bessere-erfolgsbilanz-psychotherapeutischer-verfahren-jeder-art-durch-verkoerperung-von-emotionen\/","title":{"rendered":"Wie erreiche ich eine bessere Erfolgsbilanz bei allen psychotherapeutischen Verfahren durch die Verk\u00f6rperung von Emotionen?"},"content":{"rendered":"<p><b>Kurzzusammenfassung:<\/b> Die Verk\u00f6rperung von Emotionen wird hier verstanden als die F\u00e4higkeit, emotionale Erfahrungen m\u00f6glichst weit in den physiologischen Systemen von Gehirn und K\u00f6rper auszudehnen und sich ihnen l\u00e4nger auszusetzen. Theoretisch wie auch empirisch finden sich Belege f\u00fcr die Wirksamkeit dieses Vorgehens im Hinblick auf Verbesserungen auf der k\u00f6rperlichen, energetischen, kognitiven, Verhaltens-, Beziehungs- und spirituellen Ebene in Verbindung mit therapeutischen und spirituellen Ans\u00e4tzen jeder Art.<\/p>\n<p>Die Arbeit pr\u00e4sentiert den theoretischen Grund f\u00fcr die Notwendigkeit, Emotionen zu verk\u00f6rpern und st\u00fctzt sich dabei auf Wissen aus der Emotionsphysiologie, der biologischen Regulationsphysiologie und \u00fcber die Beziehung zwischen beidem. Sie pr\u00e4sentiert empirische Beweise f\u00fcr die vielfach positiven Auswirkungen emotionaler Verk\u00f6rperung und wie diese so angegangen werden kann, dass einerseits keine emotionale \u00dcberforderung mit entsprechenden pathologischen Folgen entsteht und dass andererseits die physiologische Regulation die auftauchenden Emotionen nicht im Keim erstickt.<\/p>\n<p>Zuerst wird auf die Wichtigkeit von Emotionen eingegangen, auf die unterschiedlichen Weisen, wie mit ihnen im Rahmen diverser Therapieans\u00e4tze gearbeitet wird. Zudem geht es um die Frage, warum es physiologisch schwierig ist, unangenehme Emotionen zu erleben und auszuhalten; warum eine Verk\u00f6rperung von Emotionen ohne physiologische Arbeit mit dem Gehirn und dem K\u00f6rper, vor allem dem K\u00f6rper, schwierig ist, und er geht darauf ein, wie Emotionen vollst\u00e4ndiger, pr\u00e4ziser und mit weniger Schwierigkeiten verk\u00f6rpert werden k\u00f6nnen, um unabh\u00e4ngig vom Therapieansatz bessere Ergebnisse zu erzielen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zur Bedeutung von Emotionen in der Therapie<\/h3>\n<p>Emotionen sind der Kernpunkt der meisten psychotherapeutischen Verfahren.<\/p>\n<p>Fast immer steckt ein emotionales Problem, etwas nicht oder nicht mehr Ertr\u00e4gliches, hinter den Symptomen, die Menschen dazu bringen, sich in Therapie zu begeben. Von daher \u00fcberrascht es nicht, dass die meisten Psychotherapieans\u00e4tze davon ausgehen, dass die Aufarbeitung schwieriger emotionaler Erfahrungen oder der Faktoren, die hinter diesen stecken, notwendig ist, um die auftretenden Symptome aufzul\u00f6sen. Es gibt zunehmend Belege daf\u00fcr, dass Emotionen, ihre physiologische Expansion im Gehirn und K\u00f6rper sowie die F\u00e4higkeit, sich diesen auszusetzen, mit kognitiven Verbesserungen (Niedenthal, 2007; Colombetti &amp; Thompson, 2008), Verbesserungen des Verhaltens (Damasio, 1994), der Resilienz (Stolorow, Brandchaft und Atwood, 1995), Individuation (Jung, 1960), des pers\u00f6nlichen und beruflichen Lebenswegs (Khan, 2013; Goodman, Joshi, Nasim &amp; Tyler, 2015) sowie vermehrtem spirituellen Wachstum (Dayananda, 2002) verbunden ist. Die Therapieverfahren unterscheiden sich jedoch im Hinblick darauf, welcher Stellenwert Emotionen beigemessen wird und welche Mischung von Strategien f\u00fcr die Arbeit mit ihnen angewendet wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>G\u00e4ngige Strategien f\u00fcr eine auf Emotionen bezogene Arbeit<\/h3>\n<p>Zum Zweck der Analyse hier zun\u00e4chst einmal ein Versuch, verschiedene h\u00e4ufige Strategien zu unterscheiden und zu beschreiben, die bei der Arbeit mit Emotionen therapie\u00fcbergreifend zum Einsatz kommen. Diese diversen Strategien greifen unterschiedliche Aspekte der Arbeit mit Emotionen auf und werden h\u00e4ufig kombiniert. Hierbei ist zu beachten, dass die Strategien einander vor dem Hintergrund ihrer unverkennbaren Gemeinsamkeiten nicht ausschlie\u00dfen. So zum Beispiel impliziert die Strategie, Klienten dazu zu verhelfen, die Emotion besser zulassen und aushalten zu k\u00f6nnen, dass hier die Strategie verfolgt wird, sie gewahr werden zu lassen, dass eine bestimmte Emotion vorliegt, damit sie diese bewusster erleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn eine Emotion Mal um Mal Probleme macht, gilt es die mit ihr verbundenen Schwierigkeiten oft auf mehr als eine Weise anzugehen. Zum Beispiel k\u00f6nnte es sein, dass Klienten dazu gebracht werden m\u00fcssen, die Emotion nicht nur zu erfahren, sondern sie auch auszudr\u00fccken. Dar\u00fcber hinaus sind oft die Entwicklungsdefizite des Klienten in Bezug auf die Emotion das, was dar\u00fcber entscheidet, wie solche Emotionen bearbeitet werden.<\/p>\n<p>Bei einigen Klienten zum Beispiel ist es angesagt, dass sie ihre Emotionen besser verstehen lernen, w\u00e4hrend sie zu erleben oder auszudr\u00fccken weniger der springende Punkt ist.<\/p>\n<p>Die eingeschlagene Strategie k\u00f6nnte auch davon bestimmt werden, auf welche Weise die Emotion zu den Schwierigkeiten des Klienten beitr\u00e4gt. War die Emotion zum Beispiel ein ausl\u00f6sender Stimulus f\u00fcr eine Suchterkrankung, w\u00e4re es sinnvoll, das Suchtverhalten in den Griff zu bekommen (die konditionierte Reaktion), um zu verhindern, dass dieses den konditionierten Stimulus, die Emotion, verst\u00e4rkt. W\u00fcrde stattdessen die Unertr\u00e4glichkeit einer Emotion als Ursache des Suchtverhaltens betrachtet, w\u00e4re es sinnvoller, mehr Fassungsverm\u00f6gen daf\u00fcr zu schaffen, sich der Emotion auszusetzen, so dass der Klient oder die Klientin sie sich nicht mit einem Suchtverhalten wie etwa \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Essen vom Leib halten muss. Verschiedene therapeutische Richtungen sehen Suchtprozesse als Konditionierungsproblem, als Affekttoleranzproblem oder beides. Also liegt es nahe, dass sich verschiedene Strategien f\u00fcr die Arbeit mit Emotionen ausgebildet haben, um all diese M\u00f6glichkeiten abzudecken. Aus all den oben genannten Gr\u00fcnden wenden Therapieans\u00e4tze in der Regel bei der Besch\u00e4ftigung mit Emotionen gleich etliche dieser Strategien an. Oft unterscheiden sie sich allerdings im Hinblick darauf, welche Strategie im Vordergrund steht. Bei einigen Ans\u00e4tzen steht also im Mittelpunkt, Emotionen zu verstehen, bei anderen deren Erleben, und bei wiederum anderen geht es eher darum, Emotionen auszudr\u00fccken. Es folgt eine Beschreibung der g\u00e4ngigen therapeutischen Strategien f\u00fcr die Arbeit mit Emotionen.<\/p>\n<p>Probleme mit Emotionen l\u00f6sen sich mitunter einfach dadurch, dass (1) Klienten sich st\u00e4rker gewahr werden, dass diese entweder tats\u00e4chlich oder potenziell vorhanden sind; (2) ihnen geholfen wird, Emotionen zu generieren, wo keine solchen existieren (3) man Klienten diese Emotionen einfach erleben l\u00e4sst. Der Weg dorthin f\u00fchrt \u00fcber die erforderliche Psychoedukation, Validierung und Unterst\u00fctzung. Sind keine Emotionen vorhanden, liegt dies oft daran, dass deren Entstehung in der pers\u00f6nlichen Vorgeschichte der Klienten nicht gef\u00f6rdert wurde. Mitunter ist es auf der therapeutischen Seite wie auch auf Seiten des Klienten oder der Klientin sehr zeitaufw\u00e4ndig und m\u00fchsam, Raum f\u00fcr emotionale Erfahrungen zu schaffen. Bei vielen psychotherapeutischen Ans\u00e4tzen liegt hierin der Kern der Arbeit. Einige Verfahren arbeiten mehr als andere damit, ihre Klienten bei Regressionsprozessen zu begleiten, um Zugang zu Emotionen zu finden und mit ihnen zu arbeiten. K\u00f6rperorientierte Verfahren gewinnen Zugang zu den Emotionen, indem sie sich den k\u00f6rperlichen Abwehrmechanismen diesbez\u00fcglich zuwenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1795 aligncenter\" src=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-therapy-2.jpg\" alt=\"embodiment of emotions in therapy through ISP training\" width=\"750\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-therapy-2.jpg 750w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-therapy-2-600x300.jpg 600w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-therapy-2-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mitunter l\u00f6sen sich Emotionen einfach dadurch auf, dass sie verstanden werden: Welche Gef\u00fchle da sind und welchem Kontext sie zuzuordnen sind. Dass ich es etwa mit einer unerf\u00fcllten Sehnsucht zu tun habe und dass diese in die Vergangenheit geh\u00f6rt und mit meiner Mutter zusammenh\u00e4ngt, und nichts mit der Gegenwart und der Beziehung zu meiner Frau zu tun hat. Dieser Punkt kann dar\u00fcber entscheiden, wie es mit der Ehe weitergeht: mit Heilung und Wachstum, oder mit Scheidung und Reinszenierung alter Dramen.<\/p>\n<p>Dann wieder ver\u00e4ndern sich Emotionen dadurch, dass auf der kognitiven Ebene Ver\u00e4nderungen eintreten. Es wandelt sich etwas an den Glaubenss\u00e4tzen und mutma\u00dflichen Bedeutungen, die als Antrieb f\u00fcr die Emotionen erkannt werden. Ein Punkt, f\u00fcr den viele g\u00e4ngige Psychotherapieans\u00e4tze kritisiert werden, ist der, das sie dazu neigen, mehr Wert auf das Verstehen von Emotionen zu legen als darauf, diese bewusst und tiefer zu erfahren.<\/p>\n<p>Mitunter werden Emotionen geheilt, indem Klienten den Situationen, Erinnerungen oder Triggern, die diese hervorrufen immer wieder ausgesetzt werden, wie bei der zu den Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie geh\u00f6rigen Expositionstherapie.<\/p>\n<p>Dann wieder lassen sich Emotionen unter Umst\u00e4nden aufl\u00f6sen, indem das mit ihnen verbundene Abwehrverhalten einged\u00e4mmt wird, so dass die Emotionen nicht zwanghaft \u00fcber Suchtprozesse wie etwa Esssucht ausagiert werden. Das ist dort sinnvoll, wo es sich bei den Emotionen um konditionierte Reize im Sinne der Prinzipien einer klassischen Konditionierung handelt, die pathologische konditionierte Reaktionen ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Mitunter werden Emotionen dadurch geheilt, dass sie in der Therapie oder dem Leben einen angemessenen Ausdruck finden k\u00f6nnen, wobei dieser Ausdruck bei einigen Ans\u00e4tzen kathartischer ausf\u00e4llt als bei anderen.<\/p>\n<p>In manchen F\u00e4llen k\u00f6nnen Emotionen sich dadurch aufl\u00f6sen, dass der Klient oder die Klientin Ma\u00dfnahmen ergreift, die in diesem Zusammenhang angemessen sind. Etwa bei Schuldgef\u00fchlen wegen begangenen Unrechts etwas zu dessen Wiedergutmachung unternimmt. Oder sich aus einer Beziehung zur\u00fcckzieht, die ihm oder ihr emotional schadet.<\/p>\n<p>Es kann auch vorkommen, dass Emotionen und die von ihnen verursachten Symptome durch Regulation physiologischer Vorg\u00e4nge im Gehirn oder K\u00f6rper aufzul\u00f6sen oder in den Griff zu bekommen sind. Eine solche Regulation kann \u00fcber Medikamente, Meditation, die Ern\u00e4hrung, Bewegung, K\u00f6rperarbeit, Energiearbeit oder eine andere Technik herbeigef\u00fchrt werden, wenn feststeht oder anzunehmen ist, dass die Ursache des emotionalen Problems in Defiziten oder einer Dysregulation physiologischer Art im Gehirn oder K\u00f6rper liegt. Angesichts des zunehmenden Ausma\u00dfes an Dysregulation und Stress physiologischer Art bei den heutigen Klienten und der wachsenden Vormachtstellung des psychopharmakologischen Ansatzes der Psychiatrie \u2013 der die Tendenz zeigt, die meisten psychischen Probleme einschlie\u00dflich emotionaler St\u00f6rungen auf Grundlage der Annahme zu diagnostizieren und zu behandeln, dass diesen eine physiologische Dysfunktion zugrunde liegt \u2013 scheint die gesamte Psychologie sich heute mehr als je zuvor in die Richtung einer Regulation physiologischer Vorg\u00e4nge im Gehirn oder restlichen K\u00f6rper als alles beherrschende Strategie f\u00fcr den Umgang mit emotionalen sowie sonstigen psychologischen St\u00f6rungen zu bewegen. Und diese Tendenz, die Regulation des physiologischen Systems als prim\u00e4re Strategie zur L\u00f6sung psychologischer Probleme einzusetzen, hat scheinbar sogar jene neu entstehenden Ans\u00e4tze in der Psychologie erfasst, die den K\u00f6rper oder den Aspekt der Energie st\u00e4rker in ihre therapeutische Arbeit einbeziehen.<\/p>\n<p>Da alle psychologischen Erfahrungen auf die physiologischen Abl\u00e4ufe im Gehirn und K\u00f6rper zur\u00fcckgehen, kann dann, wenn diese extrem in der Regulation gest\u00f6rt sind, keine koh\u00e4rente Erfahrung psychologischer Art entstehen. Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass in einer Situation, in der Gehirn und K\u00f6rper stark dysreguliert sind, eine st\u00e4rkere physiologische Regulation von beidem f\u00fcr die therapeutische Arbeit f\u00f6rderlich sein kann, und zwar bezogen auf alle Aspekte des psychischen Erlebens, von Kognitionen und Emotionen bis zum Verhalten. Eine \u00fcbertriebene physiologische Regulation des Gehirns und K\u00f6rpers allerdings kann bei der psychologischen Arbeit kontraproduktiv sein. N\u00e4heres hierzu zeigt der Artikel <a>Wie vermeidet man beim Verfolgen von K\u00f6rperempfindungen, dass Emotionen sich aufl\u00f6sen oder verfremdet werden How to avoid destroying emotions when tracking body sensations?<\/a> auf.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu Obigem st\u00f6\u00dft man auch auf Therapieans\u00e4tze, die den Weg einschlagen, so lange bei einer Emotion zu verweilen, wie es n\u00f6tig ist, um diese zu transformieren. Oder ihre Strategie besteht darin, bei Klienten mehr Raum daf\u00fcr entstehen zu lassen, sich Emotionen, vor allem schwierigen Emotionen, auszusetzen. Hierbei sei darauf hingewiesen, dass der Ausbau dieser F\u00e4higkeit, sich einer Emotion auszusetzen und mit ihr umzugehen dabei helfen d\u00fcrfte, so lange bei dieser Emotion zu verweilen wie es n\u00f6tig ist, damit diese sich transformiert und dass dies wiederum die F\u00e4higkeit erh\u00f6hen d\u00fcrfte, die entsprechende Emotion zuzulassen und auszuhalten. So nahe diese beiden Strategien beieinander liegen \u2013 sie sind nicht exakt identisch, da die jeweilige Intention dahinter eine andere ist. Auf beide wird noch n\u00e4her eingegangen, nachdem zun\u00e4chst einmal die Beziehung zwischen dem Raumschaffen f\u00fcr eine Emotion und Resilienz er\u00f6rtert wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Emotionen, die F\u00e4higkeit, sich diesen auszusetzen und Resilienz<\/h3>\n<p>Bei der Aufarbeitung von Emotionen in Verbindung mit einer bestimmten Situation wird in der Regel eine Kombination der oben ausgef\u00fchrten Strategien angewandt. Schlie\u00dflich tragen die verschiedenen Vorgehensweisen jeweils anderen Aspekten der Arbeit mit Emotionen Rechnung, die f\u00fcr deren Aufl\u00f6sung gefragt sind. Eine erfolgreiche Arbeit mit jeder der oben genannten Strategien jedoch \u2013 und sei es mit der simplen Strategie, den Klienten einfach dazu zu bringen, eine vorhandene Emotion bewusst wahrzunehmen \u2013 verlangt jedoch, dass die Person in einem gewissen Umfang in der Lage ist, die entsprechende Emotion zu erleben und zuzulassen.<\/p>\n<p>Umgekehrt kann man davon ausgehen, dass mit Erfolgen im Hinblick auf jeden beliebigen Aspekt der emotionalen Arbeit \u2013 und sei es, dass ein Klient einfach nur eine vorhandene Emotion wahrnimmt oder versteht \u2013 die F\u00e4higkeit des Klienten w\u00e4chst, dieser Emotionen zuk\u00fcnftig in gewissem Umfang ins Gesicht zu sehen und sich ihr auszusetzen. Besteht die Schwierigkeit mit einer Emotion jedoch darin, dass die Person sie nicht ertr\u00e4gt (was einigen Ans\u00e4tzen zufolge der g\u00e4ngigere Fall ist), sollte ihr geholfen werden, die entsprechende F\u00e4higkeit zu entwickeln, damit sie die Emotion in der Intensit\u00e4t zu ertragen lernt, in der sie auftritt, damit sie kein weiteres Mal zum Problem wird. Nur dann kann man den Klienten als resilient im Hinblick auf eine bestimmte emotionale Erfahrung wie etwa Trauer betrachten. Hier wird der Begriff &#8216;Resilienz&#8217; in Bezug auf eine Emotion als die F\u00e4higkeit verstanden, zuk\u00fcnftig keine auf die Emotion zur\u00fcckgehenden Symptome mehr zu entwickeln oder aber als die F\u00e4higkeit, jedes aufgrund der Emotion entstehende Symptom fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch wieder aufzul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Wie wichtig der Ausbau der F\u00e4higkeit ist, sich schwierigen emotionalen Erfahrungen aussetzen zu k\u00f6nnen (eine Seite der Arbeit mit Emotionen, die letztgenannte Strategie oben), wird in der Psychoanalyse als ein zentraler, wenn nicht sogar der wichtigste Faktor beschrieben, der \u00fcber die psychische Gesundheit eines Menschen entscheidet (Stolorow, Brandchaft und Atwood,1996). Das Verm\u00f6gen, Gegens\u00e4tze im menschlichen Erleben<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1796 aligncenter\" src=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-happiness-3.jpg\" alt=\"embodiment of emotions through ISP training\" width=\"750\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-happiness-3.jpg 750w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-happiness-3-600x300.jpg 600w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-happiness-3-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>auszuhalten, vor allem am unangenehmen Ende des Spektrums, gilt in der analytischen Psychologie Jungs als das, was in erster Linie \u00fcber die seelische Entwicklung eines Individuums entscheidet (2001). Ebenfalls als wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Faktor gilt diese F\u00e4higkeit auch im Hinblick auf die spirituellen Wachstumsm\u00f6glichkeiten des Individuums (Dayananda, 2002).<\/p>\n<p>Wichtig ist, sich klar zu machen: ganz gleich, welcher Art eine unertr\u00e4gliche Erfahrung ist \u2013 es k\u00f6nnte sich auch durchaus um eine Kognition oder ein Verhalten handeln \u2013 letztlich ist sie deshalb unertr\u00e4glich, weil die damit verbundene Emotion unertr\u00e4glich ist. Und da es ad\u00e4quate wissenschaftliche Beweise daf\u00fcr gibt, dass das Vorliegen von Informationen \u00fcber die eigenen Emotionen bessere Ergebnisse auf der kognitiven, verhaltensbezogenen sowie der pers\u00f6nlichen wie auch beruflichen Ebene hervorbringt, gilt: wenn Emotionen st\u00e4rker verk\u00f6rpert werden (das hei\u00dft, mehr von einer Emotion wird auf physiologischem Wege \u00fcber ein gr\u00f6\u00dferes Areal des Gehirns und K\u00f6rpers hinweg erzeugt und die Person ist eher in der Lage, sich der Emotion auszusetzen und kann deshalb auch l\u00e4nger bei ihr verweilen), so stehen dem Gehirn mehr Informationen in Form von Emotionen zur Verf\u00fcgung und es hat mehr Zeit, sie zu verarbeiten, was Verbesserungen im Hinblick auf alle Facetten des Lebens und der Erfahrungen nach sich zieht.<\/p>\n<p>Alle oben er\u00f6rterten Wege oder Strategien der therapeutischen Auseinandersetzung mit Emotionen tragen mehr oder weniger dazu bei, sich Emotionen besser aussetzen zu k\u00f6nnen. Allerdings entspricht die Strategie, einfach so lange bei einer Emotion zu verweilen, bis diese sich wandelt oder darauf hinzuarbeiten, dass der Klient die Emotion eher aushalten kann, am ehesten dem Ziel, mehr Affekttoleranz zu entwickeln beziehungsweise das Verm\u00f6gen zu erh\u00f6hen, die Gegens\u00e4tze auszuhalten, die das menschliche Erleben kennzeichnen. Betrachten wir uns diese beiden Strategien, die Schwierigkeiten bei ihrer Umsetzung, die Gr\u00fcnde hinter diesen Schwierigkeiten nun einmal n\u00e4her. Sehen wir uns au\u00dferdem an, um welche Informationen, Strategien und Methoden wir die derzeitig praktizierten Formen therapeutischer Arbeit rund um das Thema Emotionen erweitern k\u00f6nnen, um Klienten effektiver und effizienter zu bef\u00e4higen, sich einer Emotion umfassender, intensiver und anhaltender auszusetzen und dabei auf weniger Widerstand und Schwierigkeiten \u00fcberwinden zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zu der Strategie, einfach so lange bei einer Emotion zu verweilen, bis diese sich wandelt<\/h3>\n<p>Emotionen oder die von ihnen verursachten Symptome lassen sich mitunter allein dadurch aufl\u00f6sen, dass jemand sich den beteiligten Emotionen eben so lange wie n\u00f6tig aussetzt. Dieser Weg wird mitunter als Akzeptieren und Bejahen des eigenen Gef\u00fchlszustands beschrieben und als der Ansatz, bei diesem solange zu verweilen, bis er sich ganz von selbst in etwas anderes verwandelt. Von allen beschriebenen Strategien scheint diese \u2013 zusammen mit der proaktiveren Strategie, mehr Raum daf\u00fcr zu schaffen, schwierige emotionale Erfahrungen zulassen und aushalten zu k\u00f6nnen \u2013 am vielversprechendsten, wenn es darum geht, dass jemand auch auf lange Sicht eher in der Lage sein wird, mit schwierigen emotionalen Erfahrungen umzugehen. Allerdings bietet der Ansatz, lediglich lange genug bei einer Emotion zu verweilen, f\u00fcr sich genommen keine Hinweise zum Umgang mit der m\u00f6glicherweise auftretenden Heftigkeit emotionaler Erfahrungen bis hin zur Dekompensation, die Therapeuten aus gutem Grund f\u00fcrchten. Hinzu kommt, dass, das blo\u00dfe Verweilen bei einer aufsteigenden Emotion, etwa der Trauer im Brustraum aus Gr\u00fcnden, die sp\u00e4ter noch klarer werden d\u00fcrften wom\u00f6glich nicht nur die erlebte Trauer noch unertr\u00e4glicher macht, sondern zudem auch eine physiologische Dysregulation dort ausl\u00f6sen kann, die unter Umst\u00e4nden gravierende psychophysiologische Symptome wie etwa Asthma nach sich zieht. Von daher ist es verst\u00e4ndlich, dass dies in so manchem therapeutischen Kontext nicht unbedingt die Strategie ist, die am bereitwilligsten angewandt wird, zumindest nicht ohne das Ventil anzubieten, die Emotion auszudr\u00fccken oder zuzuordnen. Und selbst wenn sie angewandt wird, kann das Fehlen von Empfehlungen, wie Klienten sich dem gefahrlos und auf produktive Weise aussetzen k\u00f6nnen, ohne davon \u00fcberfordert zu werden oder zu dekompensieren, die Wirksamkeit dieser Strategie einschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1799 aligncenter\" src=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-grief-4.jpg\" alt=\"embodiment of emotions through ISP Training grief\" width=\"750\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-grief-4.jpg 750w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-grief-4-600x300.jpg 600w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-grief-4-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zur Strategie einer proaktiven Steigerung der F\u00e4higkeit, Emotionen zuzulassen<\/h3>\n<p>Jede Arbeit mit Emotionen, ob diese den K\u00f6rper mit einbezieht oder nicht, kann potenziell die F\u00e4higkeit f\u00f6rdern, Emotionen zu erfahren und zuzulassen. Allerdings sind nur wenige Ans\u00e4tze proaktiv darauf ausgerichtet, Klienten mit der expliziten klinischen Strategie unter die Arme zu greifen, die F\u00e4higkeit auszubauen, sich emotionalen Erfahrungen \u2013 vor allem den unangenehmen \u2013 auszusetzen. Angesichts des bei uns allen naturgem\u00e4\u00df bestehenden psychischen Widerstands gegen unangenehme Emotionen und der Tatsache, dass es heute nur wenige psychotherapeutische Richtungen gibt, die betonen, wie wichtig es ist, die F\u00e4higkeit zum Zulassen emotionaler Erfahrungen auszubauen, ist dies nur verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Wenn emotional Erlebtes au\u00dferordentlich schwer zu ertragen ist, handelt es sich letztlich um Erfahrungen, die im Gehirn oder K\u00f6rper \u2013 vor allem in Letzterem \u2013 unertr\u00e4glich sind. Die meisten Therapieans\u00e4tze jedoch vernachl\u00e4ssigen den K\u00f6rper und seine Rolle bei emotionalen Erfahrungen und beschneiden sich so in ihrer Wirksamkeit, wenn es darum geht, therapeutisch an Emotionen zu arbeiten und die Toleranzschwelle f\u00fcr diese zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Ans\u00e4tze, die nichtsdestotrotz in Verbindung mit emotionalen Erfahrungen \u00fcber den K\u00f6rper arbeiten, sind besser dazu in der Lage, die Toleranzschwelle f\u00fcr Emotionen heraufzusetzen, indem der K\u00f6rper als zunehmend gr\u00f6\u00dferer &#8216;Container&#8217; \u2013 als &#8216;Gef\u00e4\u00df&#8217;, das all dem Raum bietet \u2013 herangezogen wird . Allerdings neigen solche Ans\u00e4tze entweder dazu, den K\u00f6rper herunter zu regulieren, um Emotionen herunter zu regulieren, oder sie bearbeiten die k\u00f6rperlichen Abwehrmechanismen gegen Emotionen, um besser an das emotionale Erleben heranzukommen. Wenn sie Emotionen in ihre Arbeit einbeziehen, ruht der Fokus tendenziell eher auf dem Ausdruck der Emotionen (kathartisch oder anderweitig) als auf deren Erleben. Selbst wenn sie darauf ausgerichtet sind, die Toleranzschwelle f\u00fcr Emotionen zu erh\u00f6hen ohne diese durch Ausdruck zu externalisieren, schr\u00e4nkt sie ein fehlendes ad\u00e4quates Verst\u00e4ndnis der emotions- und der der regulationsphysiologischen Vorg\u00e4nge und der Beziehung zwischen beidem aus Gr\u00fcnden, die an sp\u00e4terer Stelle noch klargestellt werden ein, wenn es darum geht, die F\u00e4higkeit von Klienten zu st\u00e4rken, sich Emotionen aussetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die proaktive Strategie, eine Entwicklung anzusto\u00dfen, die die Toleranzschwelle f\u00fcr schwer ertr\u00e4gliche Emotionen h\u00f6her werden l\u00e4sst, k\u00f6nnte mit gr\u00f6\u00dferen Risiken verbunden sein als die passivere Strategie, lediglich so lange bei einer Emotion zu bleiben, bis diese sich transformiert. Der Klient oder die Klientin k\u00f6nnte emotional \u00fcberfordert sein und dekompensieren, zumindest wenn nur unzureichend verstanden wird, wie sich der K\u00f6rper regulieren l\u00e4sst, w\u00e4hrend emotionale Erfahrungen durchlebt werden, was diese Risiken minimiert. Deshalb und da oft das Verst\u00e4ndnis fehlt, welche vielf\u00e4ltigen Vorteile damit verbunden sind, mit Hilfe des K\u00f6rpers als zunehmend gr\u00f6\u00dferem Container mehr Raum daf\u00fcr zu schaffen, sich Emotionen auch l\u00e4nger auszusetzen, ist es nachvollziehbar, dass Therapeuten noch weniger geneigt sind, die proaktive Strategie anzuwenden (bei Klienten mehr Kapazit\u00e4t daf\u00fcr zu entwickeln, sich einer Emotion auszusetzen) als die passivere Strategie, solange bei einer Emotion zu verweilen, bis sie sich transformiert.<\/p>\n<p>Befassen wir uns jetzt mit der Er\u00f6rterung wichtiger Ideen und Erkenntnisse aus der Fachliteratur zu Emotionen, der Emotionsphysiologie, der Verk\u00f6rperung von Emotionen und der biologischen Regulationsphysiologie, um zu verstehen, warum es sinnvoll ist, Emotionen zu verk\u00f6rpern, sie von m\u00f6glichst weiten Teilen des Gehirns und des physiologischen Systems mittragen zu lassen und die F\u00e4higkeit auszubilden, sich diesen \u00fcber eine l\u00e4ngere Zeit auszusetzen. Setzen wir uns zun\u00e4chst einmal n\u00e4her mit der Idee auseinander, sich einer Emotion auszusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1797 aligncenter\" src=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-development-5.jpg\" alt=\"embodiment of emotions in child development through ISP training\" width=\"750\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-development-5.jpg 750w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-development-5-600x300.jpg 600w, https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/embodiment-of-emotions-ISP-Training-development-5-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was hat es mit der F\u00e4higkeit auf sich, sich einer Emotion auszusetzen?<\/h3>\n<p>Eine Emotion zu verk\u00f6rpern bedeutet, in der Lage zu sein, die Emotion physiologisch in m\u00f6glichst weiten Teilen des Gehirns und K\u00f6rpers zu erleben und sich ihr f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit aussetzen zu k\u00f6nnen. Wie stark sich Menschen einer Emotion aussetzen k\u00f6nnen, unterliegt innerhalb der Bev\u00f6lkerung betr\u00e4chtlichen Schwankungen. Man kann dabei die Heftigkeit der Emotion im Sinn haben und wie lange jemand sich mit ihr zu befassen vermag. Wie intensiv und wie lange eine Emotion von jemandem erlebt werden muss, damit ein akutes Symptom verschwindet oder sich langfristig die Resilienz erh\u00f6ht, variiert je nach Person.<\/p>\n<p>Sowohl die Heftigkeit der Emotion als auch die Dauer der Besch\u00e4ftigung mit ihr kann man mit Hilfe psychologischer sowie physiologischer Strategien so steuern, dass die Gefahr einer emotionalen \u00dcberforderung und Dekompensation gemindert wird. Bei diesen Strategien geht es um einen Balanceakt zwischen einem tieferen Sicheinlassen auf die Emotion einerseits und einem hinreichend regulierten physiologischen Zustand andererseits. Gefragt sind Strategien, die auf einem Verst\u00e4ndnis der physiologischen Seite von Emotionen und Regulation sowie der Beziehung zwischen diesen beiden Faktoren aufbauen. Mit diesen Strategien l\u00e4sst sich auch steuern, ob eine Emotion physiologisch nur oberfl\u00e4chlich oder tief verk\u00f6rpert werden soll \u2013 je nachdem, wozu die betreffende Person in der Lage ist. Da die Schwelle, die im Hinblick auf die Heftigkeit und Dauer der Emotion \u00fcberschritten werden muss, damit Symptome entstehen, je nach Person unterschiedlich ist, sind auch die Voraussetzungen unterschiedlich, unter denen sich Symptome aufl\u00f6sen.<\/p>\n<p>So zum Beispiel reichte es bei einer Klientin von mir, die eine Trauer in sich wahrnahm, die sie zun\u00e4chst im oberen Brustraum und dann im Gesicht versp\u00fcrte, schon aus, sie dabei zu begleiten, sich dieser Trauer nur ein wenig auszusetzen, und das nicht einmal f\u00fcr lange Zeit, und schon kam es zu einer betr\u00e4chtlichen Linderung ihrer Asthmasymptome.<br \/>\nBei einer anderen Person, deren Symptom in Panikattacken bestand, hie\u00df es auf einem hohen Angstniveau zu arbeiten und die Angst f\u00fcr viel l\u00e4nger (\u00fcber vierzig Minuten) in so gut wie jeden Teil ihrer physiologischen Systeme hinein auszudehnen, damit das Symptom sich legte.<\/p>\n<p>In wieder einem anderen Fall (dieses Mal eine Klientin mit dem Symptom Migr\u00e4ne, die als Kind beinahe durch einen Stromschlag zu Tode gekommen war) war es n\u00f6tig, sie recht lange einem hohen Ma\u00df an heftigster Angst auszusetzen und sie auszubremsen, wenn sie im Begriff war, sich von ihrer Angst \u00fcber Tr\u00e4nen zu entlasten, um das Symptom komplett loszuwerden.<br \/>\nDiese Beispiele zeigen einerseits, wie ausgepr\u00e4gt die individuellen Unterschiede sind, wenn es darum geht, in welchem Umfang F\u00e4higkeiten aufgebaut werden m\u00fcssen, wieviel Zeit ben\u00f6tigt wird, wie heftig die Emotion erlebt werden und wie umfassend die Expansion im K\u00f6rper sein muss, damit das Symptom sich aufl\u00f6st. Daneben belegen sie, mit welcher Effizienz die Verk\u00f6rperung von Emotionen zur Symptomaufl\u00f6sung f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Warum f\u00e4llt es schwer, unangenehme emotionale Erfahrungen zu akzeptieren und sich ihnen auszusetzen?<\/h3>\n<p>Die F\u00e4higkeit, sich einer Emotion auszusetzen (vor allem eine, mit der wir uns schwer tun), f\u00e4llt uns nicht in den Scho\u00df. Das kommt daher, dass die Erfahrung einer unangenehmen Emotion physiologischen Ursprungs ist und in unserem Gehirn oder K\u00f6rper entsteht, indem dort zun\u00e4chst einmal Stress und Dysregulation entstehen (Sapolsky, 1998; Pert, 2001; Damasio, 2004). Da die lebenserhaltenden, unbewussten und unwillk\u00fcrlichen Regelkreise in unserem Gehirn darauf aus sind, stets f\u00fcr eine Linderung von Stress und Dysregulation in unserem Gehirn und den physiologischen Systemen unseres K\u00f6rpers zu sorgen, tragen wir alle einen unbewusst und unwillk\u00fcrlich entstehenden Widerstand gegen unangenehme Emotionen in uns.<\/p>\n<p>Genau hierauf bezog sich Freud (Laplanche &amp; Pontalis, 1998), als er darauf verwies, dass in jedem gesunden Organismus eine Aversion gegen Schmerz und eine Ausrichtung auf Lust (die beiden Seiten des Lustprinzips) anzutreffen sei. Zu diesem universell angeborenen Widerstand kommt hinzu, dass das Individuum wom\u00f6glich so manche Signale von seiner Familie und Kultur (sowie von der Schule und anderen Bildungseinrichtungen) mitbekommen hat, die dann zur Basis eines psychischen Widerstands dagegen werden, eine unangenehme Emotion auch nur entstehen zu lassen und zu erfahren, geschweige denn, in angemessenem Umfang die F\u00e4higkeit zu entwickeln, sich ihr f\u00fcr eine gewisse Zeit auszusetzen.<\/p>\n<p>Bei angenehmen emotionalen Erfahrungen hingegen sieht die Sache anders aus. Da mit ihrer Entstehung eine Abnahme von Stress und Dysregulation physiologischer Art im Gehirn und K\u00f6rper verbunden ist, entsteht nicht der naturgem\u00e4\u00dfe Widerstand wie bei unangenehmen Emotionen. Regt sich im Einzelfall dennoch ein Widerstand gegen angenehme emotionale Erfahrungen, so ist er oft psychologischer Art und geht zum Beispiel auf die Herkunft aus einem famili\u00e4ren Umfeld zur\u00fcck, in dem aus dem einen oder anderen Grund der Ausdruck positiver Emotionen wie etwa der von Gl\u00fccksgef\u00fchlen nicht erlaubt ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie entstehen Emotionen physiologisch betrachtet im Gehirn und K\u00f6rper? Und wie erfolgt die Abwehr von Emotionen?<\/h3>\n<p>Wir haben bereits einen Blick auf die wesentliche Erkenntnis geworfen, dass unangenehme Emotionen physiologisch im Gehirn und K\u00f6rper dadurch entstehen, dass diese mehr oder weniger dysreguliert oder unter Stress gesetzt werden. Angenehme emotionale Erfahrungen zeichnen sich dagegen dadurch aus, dass Stress durch sie reguliert und reduziert wird. Konkret gibt es eine Reihe von Wegen, auf denen Gehirn und K\u00f6rper physiologisch daran beteiligt sind, Emotionen hervorzubringen wie auch abzuwehren. Die <a>Integrale Somatische Psychologie<\/a> (ISP) hat sieben allgemeine Mechanismen identifiziert, \u00fcber die beides erfolgen kann, die alle bis dato ermittelten zentralen Erkenntnisse erkl\u00e4ren, die in universit\u00e4ren Studien und in der K\u00f6rperpsychotherapie ermittelt wurden.<\/p>\n<p>Zur den wichtigsten Erkenntnissen von Untersuchungen zur Emotionsphysiologie (auf die an sp\u00e4terer Stelle noch n\u00e4her eingegangen wird) geh\u00f6rt die, dass bei Emotionen \u2013 vor allem solchen, die hartn\u00e4ckig fortbestehen oder \u00fcberw\u00e4ltigend heftig sind \u2013 irgendwann schlie\u00dflich auf der physiologischen Ebene das gesamte Gehirn und der gesamte K\u00f6rper beteiligt sind. Unangenehme Emotionen sind, da sie durch Stress f\u00fcr das Gehirn und die physiologische Basis des K\u00f6rpers entstehen, grunds\u00e4tzlich unangenehm. Individuen unterscheiden sich im Hinblick darauf, inwieweit sie diese ertragen k\u00f6nnen. Oft wird eine F\u00fclle psychologischer und physiologischer Abwehrmechanismen eingesetzt, um die unangenehmen Emotionen zu bew\u00e4ltigen oder um zu vermeiden, dass diese \u00fcberhaupt entstehen oder erfahren werden. Mit physiologischen Abwehrmechanismen wird versucht, die Erfahrung einer schwierigen Emotion zu minimieren, indem die physiologische Beteiligung des Gehirns an m\u00f6glichst vielen Stellen reduziert und mitunter sogar komplett eliminiert wird. Ein g\u00e4ngiger Abwehrmechanismus ist die Kontraktion der Atemmuskulatur, um die Intensit\u00e4t einer emotionalen Erfahrung zu mindern.<\/p>\n<p>Physiologische Abwehrmechanismen gegen Emotionen bleiben jedoch nicht ohne Folgen. Sie beeintr\u00e4chtigen die physiologischen Funktionen nicht nur in der offenkundig beteiligten Region. So zum Beispiel kann die Kontraktion der Atemmuskulatur die Funktionsf\u00e4higkeit des gesamten Organismus&#8217; einschr\u00e4nken, da sie eine lebenswichtige biologische Funktion, die Atmung, st\u00f6rt. Menschen, die sich durch Kontraktion der Atemmuskeln vor Emotionen sch\u00fctzen, tragen am Ende m\u00f6glicherweise nicht nur Symptome im Bereich der Atemwege davon, also zum Beispiel Atemprobleme, sondern auch Symptome bei anderen lebenswichtigen Organen wie etwa dem Herzen (Bradykardie oder ein abnormal langsamer Herzschlag) oder Symptome in einem beliebigen anderen Teil des physiologischen Systems. So k\u00f6nnen durch das zur Abwehr von Emotionen eingeschr\u00e4nkte Funktionieren des Herz-Kreislauf-Systems wegen der beeintr\u00e4chtigten Atmung etwa Symptome in den Extremit\u00e4ten wie eine allgemeine Schw\u00e4che der Beine und Arme oder kalte H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe entstehen.<\/p>\n<h3>Wie die physiologische Abwehr einer Emotion in bestimmten Regionen am Ende bewirken kann, dass diese Emotion in anderen Regionen, in denen Emotionen generiert werden, noch schwerer zu ertragen ist<\/h3>\n<p>Werden physiologische Prozesse in dem n\u00f6tigen Umfang &#8216;gedrosselt&#8217;, um die Erfahrung einer schwierigen Emotion zu eliminieren, kann dies, wenn es nicht vollst\u00e4ndig gelingt, paradoxer Weise in Regionen, aus denen sie sich nicht komplett verdr\u00e4ngen l\u00e4sst, bewirken, dass die Emotion als noch unertr\u00e4glicher erlebt wird. Das liegt daran, dass jede in den physiologischen Abl\u00e4ufen des Gehirns und K\u00f6rpers entstehende Dysfunktion (wie sie durch die physiologische Abwehr der Emotion in irgendeiner Region zustande kommt) mit einiger Wahrscheinlichkeit die Funktionsf\u00e4higkeit des gesamten Organismus&#8217; drosselt.<\/p>\n<p>Es besteht eine komplexe wechselseitige Abh\u00e4ngigkeit zwischen den einzelnen physiologischen Systemen, wenn es darum geht, die Gesundheit und das Wohlbefinden des Organismus insgesamt aufrecht zu erhalten. Ein ungehinderter Fluss in Nervensystem und Blutbahn zu den unterschiedlichen K\u00f6rpersystemen ist grundlegend wichtig f\u00fcr den Erhalt eines optimalen biologischen Funktionierens im Gesamtorganismus. Ein physiologisches Abschalten oder Herunterfahren bestimmter Teile des Organismus mindert dessen Gesundheit und Funktionsf\u00e4higkeit insgesamt.<\/p>\n<p>Jede Drosselung von Funktionen irgendwo im Organismus bedeutet ein erh\u00f6htes Ausgangsniveau an Stress und Dysregulation im Gesamtorganismus. Genau das macht die Erfahrung einer unangenehmen Emotion \u2013 bei der es sich ja definitionsgem\u00e4\u00df um einen Stress- und Dysregulationszustand handelt \u2013 in der begrenzten Region des physiologischen Systems, in der sie generiert wird, nur um so unertr\u00e4glicher, da aufgrund der Abwehr in anderen Regionen physiologisch bereits standardm\u00e4\u00dfig ein h\u00f6herer Grundpegel an Stress und Dysregulation besteht. Eine unangenehme Emotion nur in bestimmten Regionen zu generieren, w\u00e4hrend sich andere Regionen des Gehirns und K\u00f6rpers aus physiologischer Sicht gegen sie sperren, l\u00e4sst sich damit vergleichen, einer Person, die schon unter ihrer derzeitigen Last wankt, noch mehr aufzub\u00fcrden. Generell gilt: je h\u00f6her das Ausma\u00df und Stress und Dysregulation, das bei Erfahrungen wie Emotionen beteiligt ist, desto unertr\u00e4glicher wird die Erfahrung naturgem\u00e4\u00df sein. In einem solchen Fall kommen der Stress und die Dysregulation, die damit verbunden sind, eine Emotion in einer Region hervorzurufen, noch zu dem allgemeinen Stress und der Dysregulation hinzu, die dort ohnehin schon erlebt werden, da anderenorts im physiologischen System mit seinen ausgepr\u00e4gten Wechselwirkungen die Funktion bereits gedrosselt wurde, um die Emotion abzuwehren.<\/p>\n<p>Es gibt noch einen weiteren Grund, warum eine unangenehme Emotion, die in einem begrenzten K\u00f6rperareal entsteht, als unertr\u00e4glicher erlebt wird als wenn sie mehr im K\u00f6rper verteilt entst\u00fcnde. Wir haben bereits gesehen, wie der generelle Stress und die Dysregulation in einer Region, in der die Emotion entsteht, durch den Umstand, dass andere Regionen des physiologischen Systems sich ausgeklinkt haben, die Erfahrung schwerer ertr\u00e4glich machen und den naturgegebenen Widerstand gegen das Generieren der Emotion in dieser Region erh\u00f6hen kann. Auch in den begrenzten Regionen, in denen die Emotion dann noch erzeugt wird, f\u00fchrt das oft zu Abwehr, um den Leidensdruck zu mindern. Aufgrund der wechselseitigen physiologischen Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnisse kann dies wiederum den Stress und die Dysregulation noch weiter steigern, und zwar nicht nur lokal, sondern \u00fcberall im physiologischen System. Dies bietet uns eine wissenschaftliche physiologische Erkl\u00e4rung f\u00fcr eine Aussage, die man bei der Aufarbeitung von Emotionen oft h\u00f6rt: dass die H\u00e4lfte der Schwierigkeiten oder des Leidens bei einer emotionalen Erfahrung auf das Konto des Widerstands gegen diese geht.<\/p>\n<h3>Warum sind Emotionen wichtig? Und warum lassen sie sich nie komplett unterbinden?<\/h3>\n<p>Warum Emotionen nicht gleich unterbinden? Die landl\u00e4ufige Meinung zu Emotionen lautete immer, Emotionen seien irrational, gegen jede Vernunft und erf\u00fcllten von daher keinerlei Funktion (Damasio, 2004). Ein Grund, warum sie sich nicht komplett ausschalten lassen, ist vielleicht der, dass das Umfeld unabl\u00e4ssig Impulse liefert, auf die hin sie generiert werden und dass sie somit nicht vollst\u00e4ndig zu umgehen sind. Ein weiterer Grund k\u00f6nnte darin bestehen, dass die physiologischen Konsequenzen, die es nach sich zieht, einer Emotion durch Drosselung physiologischer Funktionen den Garaus zu machen, ziemlich gravierend sein k\u00f6nnen und durchaus ein ernstes Symptom wie etwa Chronic Fatigue ausl\u00f6sen m\u00f6gen. Oft ist das \u2013 die Notwendigkeit, die Entstehung eines ernsteren und st\u00e4rker beeintr\u00e4chtigenden k\u00f6rperlichen Symptoms zu vermeiden \u2013 der Grund daf\u00fcr, warum offenbar eine Kombination aus psychologischen und physiologischen Abwehrmechanismen (statt rein physiologische) wirksam wird, um eine schwierige emotionale Erfahrung zu bew\u00e4ltigen oder auszuschalten.<\/p>\n<h3>Noch fundamentalere Gr\u00fcnde, warum Emotionen nicht komplett unterbunden werden k\u00f6nnen<\/h3>\n<p>Wie wir bereits gesehen haben, gibt es einen noch wichtigeren Grund, warum Emotionen langfristig nicht komplett abgeschaltet werden k\u00f6nnen: Weil es die kognitiven, affektiven und verhaltensbezogenen Funktionen eines Menschen beeintr\u00e4chtigen w\u00fcrde, mit allen k\u00f6rperlichen, energetischen, beziehungsm\u00e4\u00dfigen und spirituellen Folgen, privat und im Berufsleben. Wie wir bereits sehen konnten \u2013 und es schadet nicht, dies noch einmal zu wiederholen, da es nicht allgemein bekannt ist \u2013 belegen die gesammelten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Emotionen und Verhalten, Emotionen und Kognitionen, Emotionen und deren Verk\u00f6rperung sowie Emotionen und deren Konsequenzen im Privat- und Berufsleben hinreichend, dass Emotionen entscheidend f\u00fcr unser optimales Funktionieren insgesamt sind. Nicht nur auf affektivem Gebiet, sondern auch f\u00fcr Kognitionen und Verhalten, und das nicht nur in pers\u00f6nlicher Hinsicht, sondern auch beruflich. Das hei\u00dft, Emotionen (als Informationen) scheinen unabdingbar f\u00fcr ein optimales Funktionieren bezogen auf alle Aspekte und auf allen Gebieten. Vor diesem Hintergrund ist es absolut sinnvoll, dass sie l\u00e4ngerfristig nicht unterbunden bzw. abgeschaltet werden k\u00f6nnen, ohne dass es schwerwiegende Folgen hat.<\/p>\n<p>Die klinische Strategie, sich mit den Emotionen und deren Verk\u00f6rperung zu befassen, kann also nicht nur helfen, emotionale Probleme aufzul\u00f6sen, sondern auch kognitive und Probleme auf der Verhaltensebene. Das gilt selbst im Rahmen von Therapieverfahren wie etwa kognitiven oder Verhaltenstherapien, bei denen Emotionen nicht offenkundig im Mittelpunkt stehen.<\/p>\n<h3>Zur\u00fcck zu wichtigen Erkenntnissen aus der Emotionsphysiologie<\/h3>\n<p>Eine merkw\u00fcrdige Tatsache in Bezug auf die physiologische Seite der Emotionen ist die, dass es noch heute Wissenschaftler gibt, die glauben, Emotionen h\u00e4tten nichts mit dem K\u00f6rper zu tun und der K\u00f6rper sei nur daran beteiligt, auf eine Emotion zu reagieren \u2013 hervorgebracht worden sei diese ausschlie\u00dflich im Gehirn. Rolle und Verhalten der Emotionen im K\u00f6rper sind nicht weithin bekannt. Zugegebenerma\u00dfen w\u00e4re es schwierig, die mit der Emotion verbundenen k\u00f6rperlichen Empfindungen von denen zu trennen, die Teil des Verhaltensrepertoires sind, das die Reaktionen auf die Emotion ausmacht. Dennoch widerspricht die Behauptung, dass dies f\u00fcr alle K\u00f6rperempfindungen g\u00e4lte, der Theorie einer kumulativen Wirkung, der entsprechenden Evidenz sowie den landl\u00e4ufigen allt\u00e4glichen Erfahrungen im Hinblick auf die Rolle des K\u00f6rpers bei emotionalen Erfahrungen.<\/p>\n<p>Aus philosophischer Sicht l\u00e4sst es sich ohnehin kaum rechtfertigen, das Erleben einer Emotion vom Erleben eines Verhaltens zu trennen, das eine Reaktion auf diese Emotion darstellt. Schlie\u00dflich st\u00f6\u00dft man hinter jedem Verhalten immer auf eine Emotion, zumindest wenn man &#8216;Emotion&#8217; nicht auf prim\u00e4re und sekund\u00e4re Emotionen beschr\u00e4nkt versteht, sondern auch sensomotorische Emotionen ber\u00fccksichtigt. Etwa das dumpfe Gef\u00fchl, etwas tun oder nicht tun zu wollen. Als Beleg daf\u00fcr, dass das Verhalten nicht vom F\u00fchlen zu trennen sei, erfolgt oft der Hinweis auf die Ethymologie und die Tatsache, dass in dem lateinischen Begriff &#8216;e-motio&#8217; (Gef\u00fchl) das Wort &#8216;motio&#8217; (Bewegung) steckt. Vom theoretischen Standpunkt spiegelt sich die Untrennbarkeit von Emotion und Verhalten in der Fachliteratur in dem Eingest\u00e4ndnis, dass jedes Verhalten eine emotionale Komponente aufweise. Bei n\u00e4herem Hinsehen stellt sich, wie Sapolsky (2017) in seinem neueren Buch darlegt, zudem heraus, dass die strenge Trennung zwischen Kognition und Emotion wissenschaftlich ebenfalls nicht haltbar ist.<\/p>\n<p>Da das Wissen um die Rolle des K\u00f6rpers bei emotionalen Erfahrungen noch alles andere als Allgemeingut ist und wir vorhaben, uns dieses Wissen zunutze zu machen, um Klienten dabei zu begleiten, durch Schaffung von mehr Raum f\u00fcr Emotionen im K\u00f6rper die eigene F\u00e4higkeit auszubauen, sich diesen auszusetzen. Welche Forscher und Wissenschaftler bieten uns selbst und anderen Erkenntnisse zur Wichtigkeit des K\u00f6rpers in Bezug auf Emotionen? Ausgehend davon k\u00f6nnen wir Methoden entwickeln, die Verk\u00f6rperung von Emotionen, ihre Verteilung auf gr\u00f6\u00dfere K\u00f6rperareale und die F\u00e4higkeit zu f\u00f6rdern, sich diesen \u00fcber l\u00e4ngere Zeit auszusetzen \u2013 als Kernstrategie f\u00fcr die Verbesserung der emotionalen wie auch kognitiven und verhaltensbezogenen Erfolgssausichten bei allen Therapieans\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Damasio (2004), ein auf die Emotionsphysiologie spezialisierter Neurologe, weist nach, dass emotionale Prozesse auf physiologischer Ebene im Gehirn und K\u00f6rper entstehen, beginnend auf der Ebene der einzelnen Zelle mit elementaren Erfahrungen wie Anziehung und Absto\u00dfung.<\/p>\n<p>Pert (2001), eine Molekularwissenschaftlerin, der es als erste gelang, die Opiatrezeptoren im Gehirn zu lokalisieren, berichtet von Studien, die ergaben, dass eine emotionale Erfahrung unabh\u00e4ngig davon, wo im Gehirn oder K\u00f6rper ihr Ausgangspunkt ist, physiologisch am Ende innerhalb von k\u00fcrzester Zeit das gesamte Gehirn und den ganzen K\u00f6rper erfasst.<\/p>\n<p>Auch neuere kultur\u00fcbergreifende empirische Untersuchungen zur Physiologie der Emotionen (Nummenma, L., Glerean, E., Hari, R., &amp; Hietanen, J. K., 2013 &amp; 2016) etwa in Finnland, Schweden und Taiwan verweisen darauf, dass der gesamte K\u00f6rper physiologisch bei der Erfahrung einer ganzen Reihe von elementaren Emotionen beteiligt ist.<\/p>\n<p>Das Ergebnis, dass die kompletten physiologischen Vorg\u00e4nge im Gehirn und K\u00f6rper bei einer emotionalen Erfahrung beteiligt sind oder sein k\u00f6nnen, l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass der Schutz- und Abwehrmechanismus, diese stellenweise zu drosseln oder abzuschalten, sich nachteilig auf die Verarbeitung der emotionalen Erfahrung auswirken kann, und zwar aus einer Reihe von Gr\u00fcnden:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>Bestimmte Informationen von verschiedenen Teilen des physiologischen Systems des Gehirns und K\u00f6rpers in Form der Emotion sind hierdurch m\u00f6glicherweise nicht voll zug\u00e4nglich, um ad\u00e4quat verarbeitet werden zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Die Verarbeitung der Emotion kann dadurch behindert werden, dass eventuell deren nat\u00fcrlicher Fluss blockiert ist, der daf\u00fcr sorgt, dass Emotionen \u00fcber die physiologischen Gegebenheiten im Organismus \u00fcberall hin str\u00f6men k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Der Impuls hinter einer Emotion kann, da diese aufgrund der k\u00f6rperlichen Abwehrmechanismen zur\u00fcckgehalten wird und sich physiologisch in einer oder wenigen Regionen konzentriert, diese stark begrenzten Bereiche \u00fcber Geb\u00fchr stimulieren, unter Stress setzen und dysregulieren, was es ihnen schwerer macht, sich der emotionalen Erfahrung auszusetzen und sie zu verarbeiten.<\/li>\n<li>Wie schon an fr\u00fcherer Stelle klargestellt, kann allein schon die Ma\u00dfnahme, Teile des physiologischen Systems zu drosseln oder ganz abzuschalten, um mit einer unangenehmen Emotion fertig zu werden, den generellen Stress- und Dysregulationspegel im Organismus erh\u00f6hen. Das erschwert es wom\u00f6glich noch zus\u00e4tzlich, eine unangenehme emotionale Erfahrung zu generieren und zu verarbeiten. Dies gilt dann f\u00fcr das komplette physiologische System, ganz gleich, ob es sich um den Bestandteil handelt, der durch den Impuls hinter der Emotion im \u00dcberma\u00df stimuliert wird oder nicht.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die oben angesprochene Erkenntnis,<\/p>\n<ol>\n<li>dass an Emotionen physiologisch potenziell das ganze Gehirn und der ganze K\u00f6rper beteiligt sein k\u00f6nnen ;<\/li>\n<li>dass die physiologische Abwehr von Emotionen an bestimmten Stellen nicht nur die vollst\u00e4ndigere Generierung und Erfahrung von Emotionen einschr\u00e4nken kann, sondern es wom\u00f6glich auch erschwert, die Emotionen zuzulassen, die an einigen wenigen Stellen \u00fcberhaupt noch erzeugt werden;<\/li>\n<li>dass Emotionen und ihre Verk\u00f6rperung nicht nur wichtig sind, um emotionale, sondern auch um kognitive und verhaltensbezogene Schwierigkeiten aufzul\u00f6sen, und<\/li>\n<li>dass der innere Raum f\u00fcr Emotionen und die F\u00e4higkeit, diese zu bew\u00e4ltigen, nachweislich die langfristige Erfolgswahrscheinlichkeit nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Leben verbessern,<\/li>\n<\/ol>\n<p>stellt die wissenschaftliche Basis f\u00fcr die Entwicklung klinischer Strategien f\u00fcr die Arbeit mit Emotionen und f\u00fcr deren Verk\u00f6rperung dar, mit deren Hilfe sich unabh\u00e4ngig vom Therapieansatz die Therapieerfolge in emotionaler sowie kognitiver und verhaltensbezogener Hinsicht verbessern lassen.<\/p>\n<h3>M\u00f6gliche positive Auswirkungen der klinischen Strategie der physiologischen Ausdehnung, um im K\u00f6rper mehr Raum f\u00fcr die emotionale Erfahrung zu schaffen<\/h3>\n<p>F\u00fcr mich m\u00fcndeten die oben dargelegten Erkenntnisse und ihre Implikationen in die wichtige Einsicht, dass die Strategie einer physiologischen Ausdehnung des Gehirns und K\u00f6rpers, um so die Generierung und das Erfahren von Emotionen physiologisch \u00fcber ein gr\u00f6\u00dferes Areal von Gehirn und K\u00f6rper zu verteilen, eine Reihe von Vorz\u00fcgen bietet:<\/p>\n<ol>\n<li>Emotionen werden eventuell paradoxer Weise als leichter auszuhalten erlebt und k\u00f6nnen eher zugelassen werden als dann, wenn sie vielerorts abgewehrt und nicht zugelassen werden und nur an einigen wenigen Stellen entstehen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Da Emotionen mit weniger Stress und Dysregulation einhergehen als dann, wenn sie nur an einigen wenigen Stellen generiert werden, d\u00fcrfte der naturgegebene Widerstand gegen sie geringer ausfallen.<\/li>\n<li>Wenn der naturgegebene Widerstand gegen die Erzeugung und das Erleben unangenehmer Emotionen geringer ist, d\u00fcrfte ein eventueller psychologischer Widerstand gegen diese Emotionen ebenfalls abgeschw\u00e4cht sein, wodurch es leichter wird, sie durch die Arbeit auszur\u00e4umen.<\/li>\n<li>Da die weitr\u00e4umiger verteilten Emotionen ertr\u00e4glicher sind, ist davon auszugehen, dass die Klienten sich ihnen l\u00e4nger aussetzen k\u00f6nnen. Das bedeutet die Ausbildung von mehr innerem Raum daf\u00fcr, Emotionen, vor allem schwierige Emotionen, zulassen zu k\u00f6nnen \u2013 eine F\u00e4higkeit, die in gewissem Umfang unabdingbar ist, um \u2013 auf welche Weise auch immer \u2013 mit Emotionen in Kontakt zu kommen und mit ihnen zu arbeiten. Und sei es nur, dass es darum geht, jemanden dazu zu bringen, \u00fcberhaupt Emotionen zu generieren.<\/li>\n<li>Die F\u00e4higkeit, schwierige emotionale Erfahrungen zuzulassen, verspricht auf l\u00e4ngere Sicht gr\u00f6\u00dfere Resilienz im Hinblick auf diese emotionalen Erfahrungen. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Person in Anbetracht solcher Erfahrungen &#8216;dicht macht&#8217; und Symptome entwickelt, beziehungsweise sie d\u00fcrfte sich schneller wieder davon erholen, falls es doch dazu kommt.<\/li>\n<li>Da die Person mehr von der Emotion generieren, erfahren und zulassen kann, und das f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit, sind f\u00fcr das Gehirn mehr psychologische Informationen in Form von Emotionen abrufbar und k\u00f6nnen l\u00e4ngerfristig genutzt werden. Hierdurch w\u00e4chst die Wahrscheinlichkeit, dass im Ergebnis Verbesserungen auf der affektiven sowie der kognitiven und der Verhaltensebene eintreten.<\/li>\n<li>Da hinter jedem Verhaltensimpuls eine Emotion als treibende Kraft steht, erh\u00f6ht die Zug\u00e4nglichkeit eines Mehr an Emotion(en) f\u00fcr l\u00e4nger die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten sich manifestiert. Daneben d\u00fcrfte die F\u00e4higkeit, die Emotion hinter einem Verhaltensimpuls l\u00e4nger zuzulassen, die Wahrscheinlichkeit mindern, dass die Emotion auf unangemessene Weise ausagiert wird.<\/li>\n<li>Die F\u00e4higkeit, schwierige Emotionen zuzulassen und nicht auf unangemessene Weise auszuagieren sowie die F\u00e4higkeit, sich ihnen l\u00e4nger auszusetzen, um mit kognitiven Mitteln zu pr\u00fcfen, worin ihr Ursprung besteht, kann auf der Beziehungsebene enorme Verbesserungen mit sich bringen.<\/li>\n<li>Die F\u00e4higkeit, Gegens\u00e4tze zuzulassen, wurde in der Jungschen Psychologie als au\u00dferordentlich wichtig f\u00fcr die Individuation oder das pers\u00f6nliche Wachstum sowie die Abgrenzung herausgestellt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die F\u00e4higkeit, Gegens\u00e4tze im emotionalen Erleben zuzulassen, vor allem in Verbindung mit unangenehmen Lebenserfahrungen, wurde im Rahmen vieler Ans\u00e4tze als wichtiges Attribut der spirituellen Entwicklung benannt.<\/p>\n<h3>Integrale Somatische Psychologie (ISP) und die Strategie der Verk\u00f6rperung von Emotionen<\/h3>\n<p>Die Verk\u00f6rperung von Emotionen, die Ausdehnung von Emotionen in m\u00f6glichst weite Teile des physiologischen Systems hinein (tief oder eher oberfl\u00e4chlich, je nach den M\u00f6glichkeiten des Klienten) und die Entwicklung der F\u00e4higkeit, die Emotion f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit zulassen zu k\u00f6nnen \u2013 all das ist eine zentrale klinische Strategie in der Integralen Somatischen Psychologie (ISP). Der von mir entwickelte Ansatz zielt darauf ab, die Erfolgsaussichten unterschiedlichster Therapieans\u00e4tze zu verbessern und wir mittlerweile in mehr als einem Dutzend L\u00e4ndern in aller Welt gelehrt.<\/p>\n<p>Um eine umfassendere Verk\u00f6rperung von Emotionen in m\u00f6glichst weiten Teilen des physiologischen Systems zu f\u00f6rdern, baut ISP auf dem noch wenig verbreiteten Wissen um die physiologische Dimension der Emotionen und anderer psychologischer Erfahrungen auf, das vereinzelt in der universit\u00e4ren Forschung und im Rahmen diverser k\u00f6rperpsychotherapeutischer Schulen gewonnen wurde. Dieses Wissen bezieht sich darauf, wie die einzelnen Schichten des K\u00f6rpers sowie des Muskel-, Organ- und Nervensystems zum einen Emotionen und andere psychologische Erfahrungen \u00fcberhaupt erst entstehen lassen und zum anderen, wie sie diese abwehren und das Individuum vor ihnen sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>ISP greift auf einfache Mittel wie Selbstber\u00fchrung und Bewegung zur\u00fcck, statt auf solche komplexerer Art wie etwa das Verfolgen (&#8216;Tracken&#8217;) von k\u00f6rperlichen Empfindungen, um es Therapeuten unterschiedlichster klinischer Ausrichtung leichter zu machen, ihren Klienten auf ganz simple Weise zu helfen, Emotionen zu verk\u00f6rpern und damit weniger Probleme zu haben. Zum Einsatz kommt ferner ein einfaches ModelI zur Selbstregulation, dessen Grundidee der ungehinderte Fluss im Blutkreislauf sowie der Signale im Nervensystem ist. Es zeigt auf, wie sich der K\u00f6rper w\u00e4hrend der emotionalen Arbeit so regulieren l\u00e4sst, dass auftauchende Emotionen einerseits nicht durch zu viel Regulation zunichte gemacht werden und andererseits sichergestellt ist, dass ein Zuviel an Emotion(en) nicht zu \u00dcberforderung, Dekompensation und psychophysiologischen St\u00f6rungen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt von ISP steht ferner die Frage, auf welche Weisen Emotionen unterst\u00fctzt, geweckt und f\u00fcr die gebotene Zeit aufrechterhalten werden k\u00f6nnen. Um eine vollst\u00e4ndigere Einbindung von emotionalen Erfahrungen in die therapeutische Arbeit zu erm\u00f6glichen, arbeitet ISP nicht nur mit prim\u00e4ren und sekund\u00e4ren Emotionen, sondern auch mit den besagten eigentlich h\u00e4ufiger vorhandenen sensomotorischen Emotionen, die leichter zu beobachten und eher k\u00f6rperliche Ph\u00e4nomene sind als im Gehirn angesiedelt.<\/p>\n<p>Da zudem auch die Energiepsychologie noch weitere Wege bietet, die Verk\u00f6rperung von Emotionen zu verbessern \u2013 zus\u00e4tzlich zu der Arbeit mit dem physischen K\u00f6rper, die in diesem Text er\u00f6rtert wird \u2013 nutzt ISP die Erkenntnisse, die in der Energiepsychologie des Ostens zur Rolle des Energiek\u00f6rpers beim Generieren sowie bei der Abwehr von Emotionen gewonnen wurden, um die Verk\u00f6rperung von Emotionen im physischen K\u00f6rper noch weiter zu verbessern. Zentrale Punkte zur Rolle des Energiek\u00f6rpers bei emotionalen Erfahrungen werden nachfolgend in einem Anhang dargelegt. N\u00e4here Einzelheiten und Beispiele zum ISP-Ansatz finden Interessierte in einem leicht verst\u00e4ndlichen, im Stil eines Gespr\u00e4chs gehaltenen Artikels mit der \u00dcberschrift <a>What is Integral Somatic Psychology? A conversation with Raja Selvam. (Was ist Integrale Somatische Psychologie? Ein Gespr\u00e4ch mit Raja Selvam.) <\/a><\/p>\n<h3>Exkurs<\/h3>\n<h3>Die Rolle der Energie bei Emotionen und ihrer Verk\u00f6rperung<\/h3>\n<p>Auch die \u00f6stliche Psychologie unterst\u00fctzt die gewonnene Erkenntnis, dass eine emotionale Erfahrung potenziell globaler Natur ist, dass der Organismus als Ganzes hieran beteiligt ist und dass die partielle Drosselung physiologischer Vorg\u00e4nge im Gehirn und K\u00f6rper die Verarbeitung einer Emotion erschweren kann.<\/p>\n<p>In der Energiepsychologie des Ostens besteht die Theorie, dass die physischen wie auch psychologischen Erfahrungen des Individuums das Produkt der unentwegten Interaktion zwischen zwei K\u00f6rpern seien: (1) dem so genannten individuellen grobstofflichen und (2) dem individuellen feinstofflichen K\u00f6rper. Der individuelle grobstoffliche K\u00f6rper entspricht dem, was wir den physischen K\u00f6rper nennen. In der Regel ist das der einzige K\u00f6rper, der in der Vorstellung der Hauptstr\u00f6mungen der westlichen Wissenschaft und Psychologie unseren gesamten Erfahrungen zugrunde liegt. Aus der Quantenphysik wissen wir, dass sich unser physischer K\u00f6rper aus der Quantenperspektive aus subatomaren Teilchen wie Fermionen und Bosonen zusammensetzt. Auf der Nicht-Quantenebene manifestiert er sich als zusammengesetzte Formen von Materie wie Neuronen, Muskeln, Knochenzellen und dem, wozu sie sich zusammenf\u00fcgen.<\/p>\n<p>In der Terminologie der \u00f6stlichen Psychologie entspricht die Quantenebene unseres physischen K\u00f6rpers der feinstofflichen Ebene des individuellen grobstofflichen K\u00f6rpers und die Nicht-Quantenebene unseres physischen K\u00f6rpers der grobstofflichen Ebene des individuellen grobstofflichen K\u00f6rpers.<\/p>\n<p>Der individuelle feinstoffliche K\u00f6rper des Ostens ist das, was in der Energiearbeit oft als &#8216;Energiek\u00f6rper&#8217; bezeichnet wird. Entsprechend Einsteins Auffassung, dass alle Materie Energie sei, verwendet die \u00f6stliche Psychologie den Begriff &#8216;individueller feinstofflicher K\u00f6rper&#8217; statt &#8216;Energiek\u00f6rper&#8217; als Bezeichnung f\u00fcr einen nur auf der Quantenebene existierenden zus\u00e4tzlichen K\u00f6rpers des einzelnen Menschen, um unmissverst\u00e4ndlich klarzustellen, dass Materie und Energie zweierlei sind. Der \u00f6stlichen Psychologie zufolge ist der individuelle feinstoffliche K\u00f6rper der Ursprung aller Impulse, aus denen schlie\u00dflich unsere physischen wie auch psychologischen Erfahrungen hervorgehen. Dieser auf der Quantenebene angesiedelte feinstoffliche K\u00f6rper interagiert mit der Quantenebene des feinstofflichen K\u00f6rpers dahingehend, physiologische und psychologische Erfahrungen im individuellen grobstofflichen oder physischen K\u00f6rper wachzurufen.<\/p>\n<p>Wird es schwierig, eine Erfahrung zuzulassen oder zu ertragen, entsteht im feinstofflichen K\u00f6rper eine Abwehr gegen diese, die wiederum bestimmte Muster von Schutz- und Abwehrmechanismen im grobstofflichen K\u00f6rper hervorrufen, um die Erfahrung so zu bew\u00e4ltigen oder sich komplett gegen sie abzuschotten. Und da die Abschaltung von Teilen des grobstofflichen K\u00f6rpers zur Abwehr psychologischer Erfahrungen die physiologischen Funktionen insgesamt beeintr\u00e4chtigt und den generellen Stress- und Dysregulationspegel in die H\u00f6he treibt, bewirken solche Abwehrma\u00dfnahmen des feinstofflichen K\u00f6rpers im Verbund mit den hieraus resultierenden Abwehrma\u00dfnahmen des grobstofflichen K\u00f6rpers, dass der individuelle grobstoffliche K\u00f6rper physiologisch und psychologisch in seinen M\u00f6glichkeiten eingeschr\u00e4nkt wird.<\/p>\n<p>Abwehrreaktionen des feinstofflichen K\u00f6rpers nehmen die Form eines energetischen Ungleichgewichts an, bei dem sich die Energie an bestimmten Punkten konzentriert und an anderen dezimiert (Sills, 1997). Sowohl die Stellen, an denen sich die Energie konzentriert als auch solche, wo es an Energie mangelt, k\u00f6nnen eine defensive Funktion erf\u00fcllen, und die entsprechenden Regionen des grobstofflichen K\u00f6rpers zeigen physiologisch gew\u00f6hnlich ein h\u00f6heres Ma\u00df an Dysfunktion, Stress und Dysregulation. Konzentriert sich die Energie nicht zum Zweck der Abwehr in einer bestimmten Region (die Energie wird etwa genutzt, um diese Region zur\u00fcckzunehmen oder zusammenzuziehen und so ihre Funktionsf\u00e4higkeit einzuschr\u00e4nken), kann die erh\u00f6hte Stimulation der Region im physischen K\u00f6rper infolge des hohen Energiepegels dort zu einer \u00dcberfunktion der Region f\u00fchren sowie zu einem erh\u00f6hten Ma\u00df an Stress und Dysregulation sowie potenzieller Dysfunktion.<\/p>\n<p>So zum Beispiel kann die Energie des Herzzentrums sich im individuellen feinstofflichen K\u00f6rper im Brust- und Kopfraum konzentrieren und gleichzeitig im Unterschenkelbereich massiv reduziert werden, um mit einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Trauer zurecht zu kommen. Die Konzentration von Energie im Kopf- und Brustbereich wird dann diese Regionen tendenziell \u00fcberreizen, was die Trauer als Erfahrung dort wom\u00f6glich sogar noch unertr\u00e4glicher macht, obwohl diese Konzentration der Energie dort vielleicht auch ein Schutz- und Abwehrmechanismus ist, der dazu dient, diese Regionen so weit zu hemmen, dass die Trauer weniger heftig erlebt wird. Zudem kann die Konzentration der Energie in Richtung Kopf zu einer \u00dcberstimulation des Gehirns f\u00fchren, die sich darin zeigen kann, dass das Kognitive in Bezug auf die Erfahrung der Trauer die Emotionen dominiert oder sogar darin, dass die Trauer im Gehirn mehr als im restlichen K\u00f6rper erlebt wird.<\/p>\n<p>Interessanter Weise konnten empirische Untersuchungen (Marcher &amp; Fich, 2010) zu den psychologischen Funktionen der willk\u00fcrlichen Muskulatur im Rahmen der Bodynamic Analysis, einem K\u00f6rper-Psychotherapiesystem aus D\u00e4nemark, ermitteln, dass die Muskeln der Unterschenkelregion mit einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis zwischen Kognition und Emotion in Bezug auf eine Erfahrung zusammenh\u00e4ngen!<br \/>\nDer \u00f6stlichen Energiepsychologie zufolge ist eine ausgewogene Verteilung der Energie im feinstofflichen K\u00f6rper nicht nur f\u00fcr eine ausgewogene Stimulation von kognitiven, emotionalen und verhaltensm\u00e4\u00dfigen Erfahrungen im grobstofflichen K\u00f6rper von Bedeutung. Diese wird auch ben\u00f6tigt, um sicherzustellen, dass nicht ein Teil des grobstofflichen K\u00f6rpers durch eine ungleiche Verteilung von Energie im feinstofflichen K\u00f6rper nicht im \u00dcberma\u00df stimuliert, unter Stress gesetzt oder dysreguliert wird. W\u00fcrde die derart konzentrierte Energie zu einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Stimulation einer Region im grobstofflichen K\u00f6rper f\u00fchren, um eine unangenehme emotionale Erfahrung zu erzeugen, so w\u00e4re diese Region einer st\u00e4rkeren Auspr\u00e4gung der Emotion und von daher mehr Stress und Dysregulation ausgesetzt \u2013 zus\u00e4tzlich zu dem Stress und der Dysregulation, die bei der Entstehung der emotionalen Erfahrung dort im Spiel w\u00e4ren, wenn die Energie in ihrer Stimulation des grobstofflichen K\u00f6rpers beim Hervorbringen dieser emotionalen Erfahrung mehr im Gleichgewicht w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Betrachtungsweise der Integralen Somatischen Psychologie (ISP) fu\u00dft auf einfachen &#8216;Landkarten&#8217; zu den verschiedenen Arten von Energie des nicht ohne weiteres beobachtbaren und messbaren individuellen feinstofflichen K\u00f6rpers, die \u00fcberlagernd auf eine grobe Landkarte des leichter zu beobachtenden und messbaren physischen K\u00f6rpers geschoben wird. Daneben kommen bei der Arbeit an Schutz und Abwehr gegen\u00fcber Emotionen und anderen psychologischen Erfahrungen im feinstofflichen K\u00f6rper einfache Hilfsmittel wie Bewegung und Eigenber\u00fchrung der Klienten zum Einsatz, um ein ausgewogeneres Verh\u00e4ltnis der Energien im Energiek\u00f6rper wie auch im physischen K\u00f6rper herzustellen, um so die Verk\u00f6rperung von Emotionen im physischen K\u00f6rper des Individuums zu erh\u00f6hen und bei Bedarf zu regulieren. Da die F\u00e4higkeit, Gegens\u00e4tze in Bezug auf eigene Erfahrungen (besonders unangenehme Erfahrungen) zuzulassen, wichtig ist, um die Gesundheit des Energiek\u00f6rpers und seine Beziehung zum physischen K\u00f6rper sicherzustellen, k\u00f6nnen Menschen, die auf dem Gebiet der Energiepsychologie t\u00e4tig sind, ihre Arbeit verbessern, indem sie emotionale und andere psychologische Erfahrungen, die sie auf der energetischen Ebene bei ihren Klienten wachrufen, durch Integrale Somatische Psychologie (ISP) physisch verk\u00f6rpern lassen.<\/p>\n<p><em>Deutsche \u00dcbersetzung: Silvia Autenrieth<\/em><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>Colombetti, G. &amp; Thompson, E. (2008). <em>The feeling body: Towards an enactive approach to emotion<\/em>. In Overton W. F., Muller U., &amp; Newman J. L. (Eds.), Developmental Perspectives on Embodiment and Consciousness (pp. 45-68), New York: Lawrence Erlbaum Associates.<\/p>\n<p>Damasio, A. (2004). <em>Irrtum: F\u00fchlen, Denken und das menschliche Gehirn.<\/em> Berlin: List Taschenbuch.<\/p>\n<p>Damasio, A. (2004). <em>Der Spinoza-Effekt: Wie Gef\u00fchle unser Erleben bestimmen.<\/em> Berlin: List Taschenbuch.<\/p>\n<p>Dayananda, S. (2002). <em>The teaching of the Bhagvad Gita.<\/em> New Delhi: Vision Books.<\/p>\n<p>Goodman, A., Joshi, H., Nasim, B., &amp; Tyler, C. (2015). <em>Social and emotional skills in childhood and their long-term effects on adult life.<\/em> Abgerufen 12. November 2017 von der Website der Early Intervention Foundation, UK, <a href=\"http:\/\/www.eif.org.uk\">http:\/\/www.eif.org.uk <\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.eif.org.uk\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EIF-Strand-1-Report-FINAL1.pdf\">http:\/\/www.eif.org.uk\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/EIF-Strand-1-Report-FINAL1.pdf<\/a><\/p>\n<p>Jung, C. G. (2001). <em>Die Struktur und Dynamik des Selbst.<\/em> Aion \u2013 Beitr\u00e4ge zur Symbolik des Selbst. Gesammelte Werke Bd.9, Halbbd. 2, D\u00fcsseldorf: Walter-Verlag.<\/p>\n<p>Khan, J. (2013). <em>Can emotional intelligence be taught?<\/em> The New York Times.\u00a0Abgerufen am 11. November 2017 von der Website der New York Times<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/09\/15\/magazine\/can-emotional-intelligence-be-taught.html?pagewanted=4&amp;_r=1&amp;adxnnl=1&amp;adxnnlx=1379224864-47C4d1qa42Lar9ewjQxlPQ&amp;\">http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/09\/15\/magazine\/can-emotional-intelligence-be-taught.html?pagewanted=4&amp;_r=1&amp;adxnnl=1&amp;adxnnlx=1379224864-47C4d1qa42Lar9ewjQxlPQ&amp;<\/a><\/p>\n<p>Laplanche, J. &amp; Pontalis, J. (1973). <em>Das Vokabular der Psychoanalyse.<\/em> Frankfurt: Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft.<\/p>\n<p>Marcher, L. &amp; Fich, S. (2010). <em>Body encyclopedia: A guide to the psychological functions of the muscular system.<\/em> Berkeley, CA: North Atlantic Books.<\/p>\n<p>Niedenthal, P. 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(2017).<em> Gewalt und Mitgef\u00fchl: Die Biologie des menschlichen Verhaltens.<\/em> M\u00fcnchen\/Wien: Hanser.<\/p>\n<p>Sills, F. (1997). <em>Energie-Arbeit. Mit Polarity-Massage den k\u00f6rpereigenen Energieflu\u00df stimulieren, Energiezentren anregen, Blockaden und Stauungen aufl\u00f6sen.<\/em> Leipzig\/M\u00fcnchen: Goldmann.<\/p>\n<p>Stolorow, R., Brandchaft, B. &amp; Atwood, G. E. (1996). <em>Psychoanalytische Behandlung: Ein intersubjektiver Ansatz.<\/em> Frankfurt: Fischer Geist und Psyche<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzzusammenfassung: Die Verk\u00f6rperung von Emotionen wird hier verstanden als die F\u00e4higkeit, emotionale Erfahrungen m\u00f6glichst weit in den physiologischen Systemen von Gehirn und K\u00f6rper auszudehnen und sich ihnen l\u00e4nger auszusetzen. 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