{"id":1902,"date":"2017-07-25T15:21:38","date_gmt":"2017-07-25T15:21:38","guid":{"rendered":"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/?p=1902"},"modified":"2023-02-24T11:47:04","modified_gmt":"2023-02-24T11:47:04","slug":"wie-vermeidet-man-beim-verfolgen-von-koerperempfindungen-dass-emotionen-sich-aufloesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/de\/wie-vermeidet-man-beim-verfolgen-von-koerperempfindungen-dass-emotionen-sich-aufloesen\/","title":{"rendered":"Wie vermeidet man beim Verfolgen von K\u00f6rperempfindungen, dass Emotionen sich aufl\u00f6sen?"},"content":{"rendered":"<p><b>Zusammenfassung: <\/b>Der Artikel erkl\u00e4rt, wie durch eingehende Beobachtung k\u00f6rperlicher Empfindungen die auftauchenden Emotionen zunichtegemacht werden k\u00f6nnen. Im n\u00e4chsten Schritt zeigt er Wege auf, wie eine effektivere Arbeit mit Emotionen im K\u00f6rper aussehen k\u00f6nnte, die bei Therapieverfahren jeder Art nicht nur emotional, sondern auch kognitiv, im Verhalten, in Beziehungen und spirituell bessere Ergebnisse erzielt.<\/p>\n<h2>Das Problem<\/h2>\n<p><b>1.1 Wo das Beobachten k\u00f6rperlicher Empfindungen in der K\u00f6rperpsychotherapie hilfreich sein kann<\/b><\/p>\n<p>K\u00f6rperliche Empfindungen zu verfolgen, erfreut sich bei der Arbeit mit dem K\u00f6rper in der Psychotherapie zunehmender Beliebtheit und ist in der Tat h\u00f6chst wirkungsvoll. Wenn das Gehirn bewusst in allen Details verfolgt, was im K\u00f6rper vor sich geht, geschehen zwei Dinge gleichzeitig: (1) Das Gehirn erh\u00e4lt so mehr Informationen \u00fcber die K\u00f6rpervorg\u00e4nge, und (2) das Gehirn stellt aus den h\u00f6heren Gehirnregionen mehr neurologische Ressourcen f\u00fcr die Regulation des K\u00f6rpers bereit. Deshalb kann das gezielte Beobachten k\u00f6rperlicher Empfindungen in Sachen physiologische Regulation au\u00dferordentlich wirksam sein. Angesichts dessen, dass klinische Populationen ein immer h\u00f6heres Ausma\u00df an physiologischer Dysregulation zeigen, k\u00f6nnen Tools wie ein Verfolgen k\u00f6rperlicher Empfindungen, das die Regulation f\u00f6rdert, in der Therapie sehr n\u00fctzlich sein.<\/p>\n<p>Zudem kann das Beobachten k\u00f6rperlicher Empfindungen, da es den K\u00f6rper st\u00e4rker in die Regulation bringt, dort auch Schutz und Abwehr gegen Emotionen aufl\u00f6sen und die Emotionen somit leichter zug\u00e4nglich machen. Daneben kann es f\u00fcr eine gewisse emotionale Regulation sorgen, indem es den K\u00f6rper stabilisiert, w\u00e4hrend er einer \u00fcberw\u00e4ltigenden Emotion ausgesetzt ist. Auch wenn es bei der Arbeit um Emotionen geht, kann es also von gro\u00dfem Nutzen sein, hierbei auch k\u00f6rperliche Empfindungen zu verfolgen.<\/p>\n<p><b>1.2 Wo das Beobachten k\u00f6rperlicher Empfindungen in der K\u00f6rperpsychotherapie schaden kann<\/b><\/p>\n<p>Je detaillierter verfolgt wird, was im K\u00f6rper vorgeht, desto st\u00e4rker wird der K\u00f6rper in einen Ruhe- und Entspannungszustand herunterreguliert. Ein solcher Effekt mag w\u00fcnschenswert sein f\u00fcr Menschen, die chronisch unter einem hohen Erregungspegel oder anderen Arten von extremer Dysregulation leiden. Allerdings k\u00f6nnen hierdurch auch aufsteigende Emotionen im Keim erstickt werden. Ebenso wird wom\u00f6glich die Entstehung von Kognitionen und Verhaltensweisen beeintr\u00e4chtigt, die in Bezug auf diese Emotionen relevant sind. Ans\u00e4tze, die ein detailliertes Verfolgen von K\u00f6rperempfindungen als prim\u00e4res Werkzeug benutzen, scheinen sich der Kehrseite dieser Technik aus gutem Grund nicht gewahr zu sein: Das wissenschaftliche Wissen, das erhellen k\u00f6nnte, warum ein detailliertes Verfolgen von K\u00f6rperempfindungen auftauchende Emotionen zunichtemachen und die Entstehung relevanter Kognitionen und Verhaltensweisen beeintr\u00e4chtigen kann, scheint sich selbst in K\u00f6rperpsychotherapiekreisen nicht allzu weit herumgesprochen haben.<\/p>\n<p><b>1.3 Wie Emotionen im K\u00f6rper entstehen<\/b><\/p>\n<p>Wissenschaftlich betrachtet, aus der Sicht der Emotionsphysiologie, entstehen angenehme Emotionen im K\u00f6rper dadurch, dass verschiedene Systeme im K\u00f6rper (etwa das Muskelsystem und autonome Nervensystem) einen Zustand der Regulation erreichen. Unangenehme Emotionen wiederum werden im K\u00f6rper dadurch hervorgerufen, dass dieser in unterschiedlichem Umfang in Dysregulation und Stress versetzt wird (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Antonio_Damasio\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Damasio<\/a>, 2004; <a href=\"https:\/\/profiles.stanford.edu\/robert-sapolsky\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sapolsky<\/a>, 1998). Wem es schwer f\u00e4llt, sich das vorzustellen, der muss nur daran denken, wie es sich beim letzten Mal anf\u00fchlte, verliebt zu sein und wie gro\u00df die Stiche im Herzen waren, als diese Beziehung auseinander ging.<\/p>\n<p><b>1.4 Wie Emotionen und k\u00f6rperliche Empfindungen im K\u00f6rper zusammenh\u00e4ngen<\/b><\/p>\n<p>Betrachten wir uns den K\u00f6rper, so sind Emotionen auf K\u00f6rperempfindungen zur\u00fcckgehende Muster, die einen bestimmten Sinn ergeben. Man kann sie mit dem impressionistischen Gem\u00e4lde vergleichen, das eine Frau mit einem Sonnenschirm zeigt. Die Tausende von Tupfern, aus denen sich das Bild zusammensetzt, gleichen den einzelnen K\u00f6rperempfindungen, die auf einer h\u00f6heren Ebene, im Gehirn, zusammengesetzt und zu einem Ganzen verkn\u00fcpft werden (Frau mit Schirm). Das Gehirn erstellt unabl\u00e4ssig mehr oder weniger detaillierte Landkarten des K\u00f6rpers (Damasio, 2004). Generell kann man sagen, dass Landkarten h\u00f6herer Ordnung wie etwa Emotionen theoretisch einfacher im K\u00f6rper zu sp\u00fcren sind als die Landkarten niederer Ordnung, die sich auf die einzelnen K\u00f6rperempfindungen beziehen, aus denen sich die Emotionen zusammensetzen. Aus psychologischer Sicht ist es jedoch schwerer, Emotionen ins Bewusstsein zu holen als die K\u00f6rperempfindungen, aus denen sie sich zusammensetzen, da emotionale Erfahrungen im Innern der Person und von au\u00dfen jede Menge Unterst\u00fctzung brauchen.<\/p>\n<p><b>1.5 Wie das Beobachten von K\u00f6rperempfindungen sich st\u00f6rend auf die Emotionen im K\u00f6rper auswirken kann<\/b><\/p>\n<p>Minuti\u00f6ses, achtsames Beobachten k\u00f6rperlicher Empfindungen (ohne auf diese zu reagieren) mindert den Aufruhr im K\u00f6rper. Unangenehme Emotionen jedoch sind definitionsgem\u00e4\u00df Stress- und Dysregulationszust\u00e4nde im K\u00f6rper. Von daher ist es zu verstehen, dass der Kunstgriff, auf die Beobachtung k\u00f6rperlicher Empfindungen zu lenken, wenn schwierige Emotionen aufsteigen, genau diese Emotionen noch im Moment ihres Entstehens beeintr\u00e4chtigen, wenn nicht sogar im Keim ersticken kann. Man kann es damit vergleichen, sich so dicht vor das impressionistische Gem\u00e4lde zu stellen, dass man nur noch Tupfen wahrnimmt. Die Frau mit dem Sonnenschirm ist nicht mehr da. In der Therapiesitzung f\u00fchrt dieser Effekt mitunter zu dem Missverst\u00e4ndnis, die Arbeit in Bezug auf die Emotionen sei damit abgeschlossen, denn sie seien ja nicht mehr vorhanden und der K\u00f6rper h\u00e4tte Frieden gefunden.<\/p>\n<p>Aus den gleichen Gr\u00fcnden kann die Strategie, abwechseln die Emotionen und die K\u00f6rperempfindungen zu beobachten sowie die Strategie, beiden gleichzeitig im K\u00f6rper nachzusp\u00fcren, die auf Emotionen bezogene Arbeit beeintr\u00e4chtigen. Es gleicht dem Versuch, beim Kochen mehr Feuer zu geben und gleichzeitig die Flamme schw\u00e4cher zu stellen. Au\u00dferdem ist die Kapazit\u00e4t unseres Arbeitsged\u00e4chtnisses recht begrenzt. Um w\u00fcrdigen zu k\u00f6nnen, welche enormen neurologischen Herausforderungen mit diesen Strategien einhergehen, muss man sich nur vorstellen, man wollte gleichzeitig das Bild der Frau mit dem Regenschirm und die ganzen Tupfen sehen, aus denen es sich zusammensetzt oder schnell zwischen beidem hin und her zu wechseln.<\/p>\n<p><b>1.6 Wie das Beobachten von K\u00f6rperempfindungen gerade den sensomotorischen Emotionen schaden kann<\/b><\/p>\n<p>Im Hinblick auf die Emotionen existiert die Unterscheidung zwischen (1) prim\u00e4ren Emotionen (wie Gl\u00fcck und Trauer), (2) sekund\u00e4ren Emotionen, bei denen es sich um Kombinationen von prim\u00e4ren Emotionen handelt (wie Angst und Scham, die, wenn sie sich mischen, Schuldgef\u00fchle ergeben) und (3) sensomotorischen Emotionen \u2013 einer momentanen k\u00f6rperlichen Verfassung, die sich psychologisch zuordnen l\u00e4sst \u2013 etwa in einer Situation ein gutes oder ein schlechtes Gef\u00fchl zu haben oder sich auf psychischer Ebene von etwas\/jemandem angezogen oder abgesto\u00dfen zu f\u00fchlen. Sensomotorischen Affekten begegnet man h\u00e4ufiger als prim\u00e4ren und sekund\u00e4ren Emotionen. Man k\u00f6nnte sie sozusagen mit dem Stamm des Affektbaums gleichsetzen und die prim\u00e4ren und sekund\u00e4ren Emotionen mit den Bl\u00e4ttern und Bl\u00fcten. Jedoch hat man die sensomotorischen Affektzust\u00e4nde in der Psychotherapie immer vernachl\u00e4ssigt, da die Psychotherapeuten dem, was im K\u00f6rper ihrer Klienten vorging, historisch wenig Beachtung schenkten.<\/p>\n<p>Sensomotorische Emotionen erfordern, dass beim Beobachten des Zustands, in dem der K\u00f6rper gerade ist, immer die Verbindung mit der jeweiligen Situation hergestellt wird. Minuti\u00f6s Empfindungen im K\u00f6rper zu verfolgen, ohne zu ber\u00fccksichtigen, was diese bedeuten (was sich wiederum aus den sensomotorischen Emotionen erschlie\u00dft) hei\u00dft, wichtige und im Grunde h\u00e4ufiger anzutreffende Seiten des emotionalen Erlebens zu vernachl\u00e4ssigen. Dass die sensomotorischen Emotionen dabei abhandenkommen, ist noch wahrscheinlicher als dass die prim\u00e4ren oder sekund\u00e4ren Emotionen zunichte gemacht werden, da Letztere immerhin in der Therapie besser verstanden und beachtet werden. Und dass sensomotorische Emotionen unter den Tisch fallen, bedeutet nicht nur, dass ein wichtiger Aspekt einer jeden emotionalen Erfahrung verloren geht (im Grunde ihre Basis oder ihr Stamm), sondern birgt zudem das Risiko, dass auch prim\u00e4re und sekund\u00e4re Emotionen abhandenkommen.<\/p>\n<p>Zudem kann das detaillierte Nachsp\u00fcren k\u00f6rperlicher Empfindungen sich im Laufe der Zeit verselbst\u00e4ndigen und zu einem Automatismus werden, der jede Emotion, vor allem, wenn sie unangenehm ist, im Keim erstickt. Mehr noch als das: ein minuti\u00f6ses Beobachten dieser Art kann sogar zum erlernten Abwehrmechanismus gegen Emotionen werden, wie man es bei Verfahren feststellen kann, die dies bei der Arbeit mit dem K\u00f6rper als prim\u00e4res Werkzeug einsetzen. Dies gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr andere Tools, die zur Regulierung des K\u00f6rpers genutzt werden, etwa die Suche nach Stellen im K\u00f6rper, die sich &#8216;gut&#8217; anf\u00fchlen, um \u00fcble Erfahrungen anderenorts abzufedern. Tatsache ist, dass jedes Tool f\u00fcr die Arbeit mit den K\u00f6rper, etwa Ber\u00fchrung, Atmung, das Einstr\u00f6men von Energie in den K\u00f6rper und das Ausstr\u00f6men von Energie aus dem K\u00f6rper heraus, willk\u00fcrliche oder unwillk\u00fcrliche Bewegungen sowie positive Bilder oder Erinnerungen die gleiche Wirkung hat, wenn es mit der Absicht eingesetzt wird, das physiologische System herunter zu regulieren.<\/p>\n<p>Leider scheint die Psychologie zunehmend fest im Griff der psychiatrischen Sicht, die L\u00f6sung psychologischer Probleme l\u00e4ge prim\u00e4r in der physiologischen Regulierung. Aufgrund dieser Entwicklung werden auch Tools wie das detaillierte Beobachten von K\u00f6rperempfindungen vorzugsweise zur Regulierung (vor allem zum Herunterregulieren) eingesetzt und weniger zu anderen Zwecken (wie Aufl\u00f6sen von Abwehrmechanismen, Zug\u00e4nglichmachen und Unterst\u00fctzen unbewusster Inhalte und Entwicklung der F\u00e4higkeit, mit dem Auf und Ab des Lebens umzugehen, Aufl\u00f6sung akuter Symptome sowie auf l\u00e4ngere Sicht Ausbau der Resilienz).<\/p>\n<h2>2. Die L\u00f6sung<\/h2>\n<p><b>2.1 Wie h\u00e4ngen Emotionen, der K\u00f6rper und psychophysiologische Symptome zusammen?<\/b><\/p>\n<p><em>\u00dcberw\u00e4ltigende Emotionen k\u00f6nnen bewirken, dass der K\u00f6rper seine Funktionen drosselt, was physische, kognitive, affektive, verhaltensbezogene, beziehungsm\u00e4\u00dfige und spirituelle Symptome nach sich ziehen kann.<\/em> Sie k\u00f6nnen Stress und Dysregulation des K\u00f6rpers zudem soweit \u00fcberhand nehmen lassen, dass psychophysiologische (psychosomatische) Symptome auftreten. Besonders trifft dies auf unangenehme Emotionen zu, die ja ihrem Wesen nach Dysregulations- und Stresszust\u00e4nde sind. Oft bewirkt genau das Unverm\u00f6gen, unangenehme Emotionen zuzulassen bzw. auszuhalten, dass der K\u00f6rper abschaltet oder Stress und Dysregulation in ihm zunehmen und psychosomatische (psychophysiologische) Symptome entstehen, bis hin zu schweren Krankheitsbildern wie Chronic Fatigue und Fibromyalgie. Nach Sch\u00e4tzung des US-Verbands f\u00fcr psychophysiologische St\u00f6rungen <a href=\"\/\/www.ppdassociation.org\/\">(Psychophysiologic Disorders Association)<\/a> sind sage und schreibe zwei Drittel der Symptome, aufgrund derer Menschen sich in medizinische Behandlung begeben, psychologischen Ursprungs.<\/p>\n<p><em>Psychologisch betrachtet ist die F\u00e4higkeit, eine Emotion zu erleben und zuzulassen das, was deren Heilung erm\u00f6glicht.<\/em> Erst wenn man an den Punkt gelangt, den Liebeskummer, der wie ein Stich ins Herz ist, als eine Erfahrung zu begreifen, die man durchmachen und irgendwann hinter sich haben kann, wird es m\u00f6glich, sich ein offenes Herz zu bewahren und sich zuk\u00fcnftig sogar noch tiefer auf andere einzulassen. Erst wenn man eine Emotion zul\u00e4sst, verweilt man lange genug bei den in ihr enthaltenen Informationen, um sie kognitiv und auf der Verhaltensebene zu verarbeiten. Ansonsten w\u00fcrde man vielleicht vorschnell darauf zur\u00fcckgreifen, dem Ganzen einen bestimmten Sinn zu unterstellen oder verhaltensm\u00e4\u00dfig auszuagieren, um sich vor den Emotionen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><em>Das Grundproblem in der Psychotherapie, Psychoneuroimmunologie und Psychopathologie ist fehlende Affekttoleranz.<\/em> (<a href=\"https:\/\/www.pacifica.edu\/faculty\/robert-stolorow\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stolorow<\/a> et al., 1996; <a href=\"\/\/candacepert.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pert<\/a>, 2001). Der Faktor, der mehr als alles andere dar\u00fcber entscheidet, wie die Versuche einer Person ausgehen, Trennung, Abgrenzung und Individuation zu vollziehen und inwieweit sie in der Lage ist, zu anderen und den kollektiven Ebenen der Psyche in Beziehung zu treten, ist die F\u00e4higkeit, Gegens\u00e4tzliches in der eigenen Erfahrungswelt auszuhalten (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Carl_Jung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jung<\/a>, 2001). Die F\u00e4higkeit zu pers\u00f6nlichem wie auch spirituellem Wachstum wird durch das Unverm\u00f6gen begrenzt, Gegens\u00e4tze im Erlebten zuzulassen. (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Dayananda_Saraswati_(Arsha_Vidya)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dayananda<\/a>, 2002). Und was eine psychologische Erfahrung welcher Art auch immer unertr\u00e4glich macht, sind die Emotionen, die mit ihr verbunden sind.<\/p>\n<p><b>2.2 Wie l\u00e4sst sich der K\u00f6rper als Bezugsrahmen f\u00fcr Emotionen und f\u00fcr den Aufbau von Affekttoleranz nutzen?<\/b><\/p>\n<p><em>Das Erleben einer Emotion kann physiologisch potenziell die Gesamtheit des Gehirns und K\u00f6rpers umfassen<\/em> (Damasio, 2004; Pert, 2001). Vor diesem Hintergrund kann der ganze K\u00f6rper als Container, als &#8216;Gef\u00e4\u00df&#8217; daf\u00fcr genutzt werden, das Fassungsverm\u00f6gen f\u00fcr das Erleben und Zulassen bzw. Aushalten von Emotionen f\u00fcr zunehmend l\u00e4ngere Zeitzu erh\u00f6hen, damit diese Emotionen heilen k\u00f6nnen. Zudem lassen sich dadurch, dass emotionale Informationen l\u00e4nger zug\u00e4nglich sind, mehr kognitive und verhaltensbezogene Informationen generieren.<\/p>\n<p>Einige Therapieans\u00e4tze und spirituelle Handlungsanleitungen empfehlen als Heilungsstrategie, so lange bei unangenehmen Erfahrungen zu &#8216;verweilen&#8217;, bis sie sich &#8216;transformieren&#8217;. Doch das blo\u00dfe Verweilen bei einer Emotion wann immer sie sich im K\u00f6rper zeigt f\u00fchrt nicht unbedingt zu mehr von dieser Emotion oder zu einer gr\u00f6\u00dferen F\u00e4higkeit, sich ihr zu stellen. De facto kann es f\u00fcr den K\u00f6rper nur noch mehr Stress und Dysregulation bedeuten und psychophysiologische Symptome hervorrufen. So zum Beispiel kann jemand davon, bei Trauer oder seelischem Kummer lediglich bei den Symptomen in der Herz-Lungen-Region (wo diese oft zuerst auftreten), zu &#8216;verweilen&#8217;, Symptome im Bereich der Atemwege oder kardiovaskul\u00e4rer Art entwickeln. Um derartigen Risiken aus dem Weg zu gehen, muss man wissen, wie sich die Emotion im K\u00f6rper verst\u00e4rken, vertiefen und weiter ausdehnen l\u00e4sst und wie man den K\u00f6rper dabei so regulieren kann, dass er durch die Emotion nicht zu sehr in der Regulation gest\u00f6rt wird und gleichzeitig auch nicht so stark reguliert wird, dass die Emotion gar nicht mehr existiert.<\/p>\n<p><b>2.3 Was braucht eine wirksamere Arbeit mit Emotionen, Kognitionen und Verhaltensweisen \u00fcber den K\u00f6rper?<\/b><\/p>\n<p><em>Gefragt ist eine Arbeit mit Emotionen im K\u00f6rper. Emotionen m\u00fcssen innerlich sowie <\/em>(was noch wichtiger ist) von au\u00dfen psychologisch unterst\u00fctzt werden, w\u00e4hrend die Arbeit am K\u00f6rper auf diese Emotionen abgestellt wird. Die Arbeit mit dem K\u00f6rper w\u00e4hrend einer emotionalen Erfahrung muss imstande sein, die k\u00f6rperliche Abwehr von Emotionen aufzul\u00f6sen und die Emotionen leichter f\u00fcr eine Verarbeitung zug\u00e4nglich zu machen. Au\u00dferdem muss sie den extremen Stress- und Dysregulationspegel im K\u00f6rper dahingehend bew\u00e4ltigen, dass die emotionale Erfahrung besser zu ertragen ist. Gleichzeitig muss sie sicherstellen, dass der K\u00f6rper nicht im \u00dcberma\u00df reguliert wird, damit sich nicht genau die emotionale Erfahrung in Luft aufl\u00f6st, um die es bei der Arbeit geht. Mittel wie das detaillierte Beobachten von K\u00f6rperempfindungen, die tendenziell schnell eine physiologische Regulierung bewirken, sind entweder zu meiden oder sehr mit Bedacht einzusetzen, so dass sie bei der Arbeit an Emotionen nicht ihren Zweck verfehlen.<\/p>\n<p>Im Sinne einer effektiven Arbeit mit Emotionen \u00fcber den K\u00f6rper muss man au\u00dferdem verstehen, wie Emotionen in den einzelnen K\u00f6rperschichten (Muskel-, Organ- und Nervensystem) hervorgerufen und abgewehrt werden; wie Emotionen mit Kognitionen und Verhaltensweisen zusammenh\u00e4ngen und was im Prozess und K\u00f6rper einer Person geschehen muss, damit Emotionen heilen und dar\u00fcber hinaus bei der Ausbildung entsprechender Kognitionen und Verhaltensweisen von Nutzen sind.<\/p>\n<p><b>2.4 Was haben Emotionen mit Kognitionen und Verhalten zu tun?<\/b><\/p>\n<p><em>Mit der Zug\u00e4nglichkeit von Emotionen kommt es zu Verbesserungen auf der Verhaltensebene.<\/em> Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die Zugang zu Emotionen haben, nicht nur in der Lage sind, mehr brauchbare Verhaltensalternativen zu generieren, sondern dass es ihnen auch besser gelingt, die bestm\u00f6gliche Vorgehensweise zu w\u00e4hlen, um mit einer Situation zurecht zu kommen (Damasio, 1994).<\/p>\n<p>Was Untersuchungen ebenfalls gezeigt haben ist, dass die Verk\u00f6rperung von Emotionen, definiert als physiologische Ausdehnung der Emotion auf ein gr\u00f6\u00dferes K\u00f6rperareal, die Kognitionen der Person im Hinblick auf eine Situation verbessert (<a href=\"https:\/\/psych.wisc.edu\/staff\/niedenthal-paula\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niedenthal<\/a>, 2007). Mit anderen Worten, ein Mensch mit Emotionen ist besser in der Lage, die Emotion zu benennen und sie in einem Sinnzusammenhang einzuordnen, indem er sie mit dem entsprechenden Kontext verkn\u00fcpft.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/www.nytimes.com\/2013\/09\/15\/magazine\/can-emotional-intelligence-be-taught.html?pagewanted=4&amp;_r=1&amp;adxnnl=1&amp;adxnnlx=1379224864-47C4d1qa42Lar9ewjQxlPQ\">Langzeitstudien <\/a>in Gro\u00dfbritannien haben gezeigt, dass Kinder, die besser mit Emotionen umgehen k\u00f6nnen, im Erwachsenenalter besser zurechtkommen, und zwar nicht nur in ihrem Privatleben, sondern auch<\/p>\n<p><b>2.5 Wie kann Integrale Somatische Psychologie (ISP) bei der Arbeit mit Emotionen, Kognitionen und Verhaltensweisen helfen?<\/b><\/p>\n<p>Die Integrale Somatische Psychologie (ISP) basiert auf der Affekttheorie und Wissenschaftsgebieten wie der Emotionsphysiologie und der Regulationsphysiologie sowie auf Prinzipien der Energiepsychologie. ISP zeigt <strong>eine komplement\u00e4re Herangehensweise<\/strong> an die Arbeit mit Emotionen auf, bei der der K\u00f6rper zum Container f\u00fcr die Verbesserung kognitiver, emotionaler und verhaltensbezogener Ergebnisse wird, und zwar bei <strong>jedem<\/strong> Therapieverfahren.<\/p>\n<p>Die zentrale Strategie im Rahmen von ISP ist die Verk\u00f6rperung emotionaler Erfahrungen. Und statt sich hierbei auf ein komplexeres Hilfsmittel wie ein detailliertes Beobachten k\u00f6rperlicher Empfindungen mit allen hiermit verbundenen Problemen zu st\u00fctzen, nutzt ISP simplere Tools wie Selbstber\u00fchrung des Klienten, Atmung und willk\u00fcrliche Bewegungen, die sich auf beiden Seiten (der des Therapeuten und des Klienten) leichter an verschiedene Therapiekontexte anpassen lassen.<\/p>\n<p><b>2.6 wie wird die Verk\u00f6rperung von Emotionen in der Integralen Somatischen Psychologie (ISP) definiert?<\/b><\/p>\n<p>In dem von der Integralen Somatischen Psychologie (ISP) vorgeschlagenen Ansatz werden die F\u00e4higkeit, verschiedene Emotionen (prim\u00e4re, sekund\u00e4re und sensomotorische) \u00fcber m\u00f6glichst weite K\u00f6rperareale verteilt zu erfahren und die F\u00e4higkeit, sie m\u00f6glichst lange zulassen und aushalten zu k\u00f6nnen als die beiden wichtigsten Aspekte bei der Verk\u00f6rperung von Emotionen verstanden (hinzu kommt als dritter bzw. vierter Aspekt noch die F\u00e4higkeit, diese Emotionen einzuordnen und die F\u00e4higkeit, sie auszudr\u00fccken). Emotionen weiter im K\u00f6rper zu verteilen und sich ihnen gezielt im K\u00f6rper auszusetzen, ist ein Element, das sogar in den herk\u00f6mmlichen k\u00f6rperorientierten Reichianischen und Neoreichianischen Psychotherapieans\u00e4tzen fehlt. N\u00e4here Einzelheiten zu Theorie und Praxis dieses effektiven komplement\u00e4ren Ansatzes und dem hierbei stattfindenden Paradigmenwechsel findet sich unter <a href=\"https:\/\/integralsomaticpsychology.com\/\">integralsomaticpsychology.com<\/a>.<\/p>\n<p><em>Deutsche \u00dcbersetzung: Silvia Autenrieth<\/em><\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>Damasio, A. (2004). <em>Decartes&#8217; Irrtum: F\u00fchlen, Denken und das menschliche Gehirn.<\/em> Berlin: List Taschenbuch.<\/p>\n<p>Damasio, A. (2004). <em>Der Spinoza-Effekt: Wie Gef\u00fchle unser Erleben bestimmen.<\/em> Berlin: List Taschenbuch.<\/p>\n<p>Dayananda, S. (2002). <em>The teaching of the Bhagvad Gita.<\/em> New Delhi: Vision Books.<\/p>\n<p>Jung, C. G. (2001). <em>Die Struktur und Dynamik des Selbst<\/em>. Aion \u2013 <em>Beitr\u00e4ge zur Symbolik des Selbst. Gesammelte Werke Bd. 9, Halbbd. 2,<\/em> D\u00fcsseldorf: Walter-Verlag.<\/p>\n<p>Pert, C. (2001). <em>Molek\u00fcle der Gef\u00fchle: K\u00f6rper, Geist und Emotionen.<\/em> Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.<\/p>\n<p>Niedenthal, P. (2007). <em>Embodying emotion<\/em>. Science (316), 1002-1005.<\/p>\n<p>Sapolsky, R. M. (1998). <em>Warum Zebras keine Migr\u00e4ne kriegen: Wie Stress den Menschen krank macht. <\/em>M\u00fcnchen: Piper.<\/p>\n<p>Stolorow, R., Brandchaft, B. &amp; Atwood, G. E. (1996). <em>Psychoanalytische Behandlung: Ein intersubjektiver Ansatz.<\/em> Frankfurt: Fischer Geist und Psyche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung: Der Artikel erkl\u00e4rt, wie durch eingehende Beobachtung k\u00f6rperlicher Empfindungen die auftauchenden Emotionen zunichtegemacht werden k\u00f6nnen. 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